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Georges Antoine Bridel

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1199
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2021): Georges Antoine Bridel. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1199, abgerufen am 27. 01. 2023.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen George Antoine Bridel und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Georges Antoine Bridel (1867-1946) war ein Sohn des Druckereibesitzers und Verlegers Georges-Victor Bridel (1818-1889) in Lausanne und seiner Frau Marie Gonin und damit ein eher entfernter Vetter Schuchardts. Er arbeitete nach Abschluss des Gymnasiums (ab 1887) im elterlichen Verlag mit. Von 1890 bis 1910 war er Direktor der Druckerei und Leiter der Société de la Feuille d’Avis de Lausanne et des Imprimeries Réunies. Er war zugleich ein angesehener Historiker, der vor allem Arbeiten zur Geschichte von Lausanne veröffentlichte und sich einen Namen als Präsident der Association du Vieux-Lausanne (1921-46) machte, welche die Gründung des Musée historique de Lausanne unterstützte.

Es geht in der erhaltenen Korrespondenz zunächst um rein Geschäftliches, und zwar um den Druck von Schuchardts Schrift Tchèques et Allemands. Lettre de M. Hugo Schuchardt, Correspondant étranger de l’Institut de France à M.*** Die von Schuchardt zu zahlenden Druck- und Verlagskosten sind, gemessen am damaligen Geldwert, beträchtlich. Von einem „Familienrabatt“ ist nicht die Rede. So liefern diese Briefe zunächst verfahrenstechnische und kommerzielle Details zur damaligen Druck-, Verlags- und Buchhandelsgeschichte, und erst gegen Ende Informationen zur Familiengeschichte Bridel.

Zum besseren Verständnis dieser Korrespondenz und ihrer Bedeutung sei auf die, zum Teil nur aus einem Stück bestehenden Korrespondenzen Schuchardts mit Auguste Bridel (1856-1917), Charles Bridel (1869-1945), Georges Antoine Bridel (1867-1946), Louis Bridel (1852-1912) und Philippe Bridel (1852-1913) verwiesen.

Einschlägige Archivalien, die der Auswertung harren, finden sich in den Archives cantonales vaudoises, P Bridel Bridel (famille), 1476-2020 (Fonds; vgl. http://www.davel.vd.ch/detail.aspx?ID=16265 ). Dort stößt man z. B. unter Abschn. P Bridel/B IV/41 zum Jahr 1824-25 auf folgenden ominösen Hinweis: „Extrait du journal de Samuel-Elisée de Bridel-Brideri à propos de l'adoption de sa fille Malvina, avec une note explicative d'Hugo Schuchardt, fils de Malvina (1824-1825). (2 pièces)“.

Bibliographie

http://www.davel.vd.ch/qfpdavel/0/D1501.PDF [Familienunterlagen Bridel in den Archives Cantonales Vaudoises, Section P: archives privées, Bridel, famille] HLS [Historisches Lexikon der Schweiz] (https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046848/2003-01-09/).

Herkunft der Digitalisate

Für die von Hugo Schuchardt an Georges Antoine Bridel verschickten Briefe gilt:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen

Die von Georges Antoine Bridel an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen