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Léon Bollack

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1170
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2022): Léon Bollack. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1170, abgerufen am 27. 01. 2023.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Léon Bollack und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Bollack (1859-1925) war ein französischer Kaufmann, dessen Vater aus (Bad) Kreuznach nach Paris ausgewandert war, wo er Rachel Léontine Léon, die Tochter von Moyse Léon und Henriette Vissier heiratete. Er war einer der zahlreichen Idealisten dieser Zeit, die von einer Universalsprache träumten, um die nationalen Gegensätze zu überwinden und allen Menschen ein einfaches allgemeines Kommunikationsmittel zur Verfügung stellen wollten. Bollacks neue Sprache, „la langue bleue“, genannt, wurde 1899 der Öffentlichkeit vorgestellt (La Langue Bleue Bolak: langue internationale pratique), Als sie sich nicht durchsetzte, wechselte er sozusagen die Seiten, und machte sich ab 1907 für „Ido“ stark, eine reformierte Form des Esperanto.

Vermutlich hat Schuchardt Bollack geantwortet, ist aber nicht näher auf seine Pläne eingegangen, so daß die Korrespondenz nicht weitergeführt wurde.

Bibliographie

H. S. Chapman, „Léon Bollack and His Forgotten Project“ (https://fiatlingua.org/wp-content/uploads/2011/10/fl-000002-00.pdf).

Herkunft der Digitalisate

Für die von Hugo Schuchardt an Léon Bollack verschickten Briefe gilt:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen

Die von Léon Bollack an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen