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Adalbert Bezzenberger

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1140
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2022): Adalbert Bezzenberger. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1140, abgerufen am 31. 01. 2023. Handle: hdl.handle.net/ 11471/518.10.2.1140.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Adalbert Bezzenberger und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Adalbert (1851-1922) war der Sohn des Marburger Germanisten Heinrich Ernst Bezzenberger (1814-1892). Nach dem Besuch des Lyceum Fridericianum in Kassel studierte er in Göttingen Vergleichende Sprachwissenschaft. Im Jahr 1872 zum Dr. phil. promoviert, konnte er sich bereits zwei Jahre später, wiederum in Göttingen, in Allgemeiner Sprachwissenschaft habilitieren. Im Jahr 1879 erhielt er einen Ruf als Ordinarius für Sanskrit nach Königsberg, wo er als drittes Arbeitsfeld die Baltistik (Philologie der baltischen Sprachen) begründete. Nach Ende des Ersten Weltkriegs war er der erste Königsberger Rektor, der den Königsberger Universitätsbund gründete und die Universität fest im Leben der Stadt verankerte. - Bezzenberger war verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift für vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete der Indogermanischen Sprachen, in der Schuchardt 1911 einen kleinen Beitrag veröffentlichte.

Bibliographie

Götz von Selle, NDB 2, 1955, 213.

Herkunft der Digitalisate

Für die von Hugo Schuchardt an Adalbert Bezzenberger verschickten Briefe gilt:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen

Die von Adalbert Bezzenberger an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen