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Ödön Beke

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1123
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2022): Ödön Beke. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1123, abgerufen am 27. 01. 2023.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Ödön Beke und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Beke (Berger, 1883-1964), ungarischer Abstammung, wurde in Komárno / Komárom (heutige Slowakei) geboren. Er studierte in Budapest Allgemeine Sprachwissenschaft und Ethnographie. Später lebte er eine Zeitlang in Wien und unterrichtete am jüdischen Gymnasium, ab 1948 an der Universität Budapest. Er war einer der bekanntesten Spezialisten seiner Zeit für finno-ugrische Sprachen, insbesondere für Mari (Tscheremissisch).

Der im Folgenden mitgeteilte (einzig erhaltene) Brief Bekes an Schuchardt ist auch insofern interessant, als er einen knappen Situationsbericht über die ungarische Wissenschaft nach Ende des Ersten Weltkriegs liefert. Der Verbund mit der deutschsprachigen Wissenschaft ist gestört, sogar teilweise zerrissen, und die ungarischen Forscher und Gelehrten müssen sich neu orientieren, was nicht ganz leicht ist, zumal das Deutsche seinen Rang als internationale Wissenschaftssprache verloren hat oder doch verliert.

Herkunft der Digitalisate

Für die von Hugo Schuchardt an Ödön Beke verschickten Briefe gilt:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen

Die von Ödön Beke an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen