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Pedro Barnils y Giol

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1084
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2022): Pedro Barnils y Giol. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1084, abgerufen am 27. 01. 2023.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Pedro Barnils Y Giol und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Barnils y Giol (1882-1933) war mit der Arbeit Die Mundart von Alicante. Beitrag zur Kenntnis des Valencianischen (Halle a. S., 1913) in Halle promoviert worden. Er hatte dort bereits im SS 1909 sein Studium aufgenommen. Das Thema seiner Arbeit ging noch auf Bernhard Schädel zurück, der Halle jedoch 1911 in Richtung Hamburg verlassen hatte. Leo Spitzer hat Barnils Arbeit rezensiert (ZrP XI, 1922, 253-254) und würdigt den Verfasser wie folgt: „Eine recht tüchtige Arbeit, von einem Katalanen geleistet, der nach mannigfachen Schicksalen – Austritt aus dem katholischen Priesterseminar aus Gründen der Überzeugung, darauf Tätigkeit in zwei Webereifabriken, endlich Stipendiumsreise nach Halle a. d. Saale zwecks Studium der romanischen Philologie! – zur romanischen Philologie gelangt ist und darin noch hoffentlich viel Schönes leisten wird. Der Autor, in Centellas (Provinz Barcelona) geboren, verspricht, das ganze valencianische Gebiet zu behandeln, und schickt vorläufig als Ergebnis eines einmonatigen Aufenthalts in der Provinz Alicante eine Gesamtdarstellung der alicantinischen Mundart voraus“.

Nach Barcelona zurückgekehrt, beauftragte das Institut d’Estudis Catalans Barnils y Giol, Material für das im Werden begriffene Diccionari General de la Llengua Catalana zusammenzustellen. Ab 1917 wurde er im Range eines director técnico Mitarbeiter an der Taubstummenschule (Escuela Municipal de Sordomudos) in Barcelona. Er ist Verfasser von Arbeiten zur Experimentalphonetik, insbesondere auch zum Taubstummenunterricht.

Bibliographie

https://dbe.rah.es/biografias/77539/pere-barnils-i-giol

M. P. Fernández Viader, „Pere Barnils: La fonética aplicada a la educación de sordos”, Revista Interuniversitaria de Formación del Profesorado, I (1987), págs. 31-50.

A. Gascón y J. G. Storch de Gracia, Historia de la educación de los sordos en España y su influencia en Europa y América, Madrid, Editorial Universitaria Ramón Areces, Madrid, 2004 (col. Por más señas), págs. 388 y ss.

Joan Julià i Muné, „Cartes de Pere Barnils a Mn. Antoni M. Alcover“, Els Marges 32, 1984, 81-98.

Pilar Fernández Viader, „Pere Barnils (1882-1933): La Fonética aplicada a la educación de sordos“, https://dialnet.unirioja.es/descarga/articulo/117532.pdf

Herkunft der Digitalisate

Für die von Hugo Schuchardt an Pedro Barnils y Giol verschickten Briefe gilt:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen

Die von Pedro Barnils y Giol an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen