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Johann Albert Bachmann

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1064
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2022): Johann Albert Bachmann. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1064, abgerufen am 27. 01. 2023.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Albert Bachmann und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Bachmann (1863-1934) wurde in Hüttwilen im Thurgau als Sohn eines Bauern geboren. Nach dem Besuch der Kantonsschule in Frauenfeld studierte er in Zürich Germanische Philologie und Vergleichende Sprachwissenschaft. Im Jahr 1886 wurde er mit der Arbeit Beiträge zur Geschichte der schweizerischen Gutturallaute promoviert, 1891 mit einer Edition der Schweizer Volksbücher aus einer Zürcher Handschrift des fünfzehnten Jahrhunderts habilitiert. Eine Zeitlang war er Deutschlehrer an der Zürcher Kantonsschule, wurde aber 1892 zum Redaktor am Schweizer Idiotikon bestellt. Vier Jahre später wurde er zum Nachfolger Ludwig Toblers an der Universität Zürich berufen. Im gleichen Jahr wurde ihm auch die Leitung des Schweizer Idiotikons übertragen. Hervorzuheben ist seine Teilnahme als offizieller Vertreter der Schweiz an der zwischenstaatlichen Rechtschreibkonferenz in Berlin im Jahr 1920. - Schuchardt trat mit Bachmann in Kontakt, um von ihm Belege und Erklärungen von ihn interessierenden Helvetismen zu erhalten. Möglicherweise ist nur ein Teil seiner an Bachmann gerichteten Anfragen erhalten. Gegenstücke konnten nicht gefunden werden.

Bibliographie

NDB 1, 1953, 498 (Eugen Dieth)

Peter Bichsel, IGL 1800-1950 I, 64-65

Herkunft der Digitalisate

Für die von Hugo Schuchardt an Johann Albert Bachmann verschickten Briefe gilt:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen

Die von Johann Albert Bachmann an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen