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Pauline Allamand

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1028
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2022): Pauline Allamand. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1028, abgerufen am 27. 01. 2023.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Pauline Allamand und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Pauline (1841-[vermutlich 1924]) war die Tochter einer Bekannten von Malwine Schuchardt, geb. Bridel, Sie stammte aus dem Canton de Vaud und hatte eine Zeitlang in Gotha bei der Familie Schuchardt zugebracht. Im Jahr 1873/74 absolvierte sie die Académie de Genève. Später war sie für kurze Zeit (1876) Lehrerin an der „Maison des Diaconesses“ in Beirut, welche sich insbesondere um einheimische Waisenkinder kümmerten. Sie selber unterrichtete vornehmlich heranwachsende Mädchen und scheint keine Diakonisse geworden zu sein, doch blieb sie unverheiratet. Vermutlich kehrte sie aus Gesundheitsgründen schon bald nach Genf zurück. - Ihre an Schuchardt gerichteten Karten und (seltener) Briefe sind alle um den 15. Juni, den Todestag von Schuchardts Mutter, verfaßt und erinnern in kurzen Worten an die Verstorbene. Es wäre interessant zu wissen, wie Schuchardt auf diese stereotypen Karten und Briefe geantwortet hat, doch ist seine Korrespondenz wohl nicht erhalten.

Im HSA sind vier Briefe von Malwine an Pauline Allamand erhalten, die diese im Juni 1923 Schuchardt zurückerstattet hat (vgl. HSA 00063). Demnach war Paulines Mutter in Jugendzeiten Malwines „Pensionsschwester“. Die Briefe sind, abgesehen vom Inhalt, auch deshalb interessant, weil Schuchardts Mutter französisch schreibt, zwar geläufig, jedoch keineswegs fehlerfrei. Dies könnte altersbedingt sein, jedoch auch daraus resultieren, daß Französisch nicht ihre Muttersprache war.

Bibliographie

Joséphine Meyhoffer-de Félice, Palestine 1876. Journal de Voyage, Genève: L'Esprit de la Lettre éditions, [2021], 201

S. Stelling-Michaud, Le Livre du Recteur de l’Académie de Genève (1559-1878). Vol. 1: Le Texte, Genève: Droz, 1959, S. 496

Herkunft der Digitalisate

Für die von Hugo Schuchardt an Pauline Allamand verschickten Briefe gilt:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen

Die von Pauline Allamand an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen