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Emil Abegg

URI: https://gams.uni-graz.at/o:hsa.persons#P.1012
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Zitiervorschlag: Hausmann, Frank-Rutger (2022): Emil Abegg. In Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.person.1012, abgerufen am 27. 01. 2023.


Einleitung

Die Korrespondenz zwischen Emil Abegg und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Bedeutung

Abegg (1885-1962) wurde in Küsnacht als einziger Sohn des Kaufmanns Emil Abegg senior und der Fanny Guggenbühl geboren, absolvierte das Lehrerseminar in Küsnacht und studierte anschließend Germanistik, Sanskrit, Persisch, Arabisch und Psychologie in Leipzig und Zürich. In Zürich wurde er 1909 mit einer dialektologischen Arbeit (Betreuer: Albert Bachmann) über die Mundart von Ursern promoviert. Im gleichen Jahr begann er als Nachfolger von Johann Ulrich Hubschmied als Mitarbeiter am Schweizerischen Idiotikon. Im Jahr 1918 wurde er für die Fächer Indische Philologie und Allgemeine Sprachwissenschaft habilitiert (Thema der Arbeit: Der Pretakalpa des Garuḍa-Purāṇa, eine Darstellung des hinduistischen Totenkultes und Jenseitsglaubens, Berlin: de Gruyter, 1921) und lehrte von 1928 bis 1955 als Titularprofessor an der Universität Zürich.

Gegenbriefe Schuchardts konnten nicht aufgefunden werden.

Emil Abegg war einer der "Schweizer Spender" und damit Initiatoren und Finanziatoren des von Leo Spitzer herausgegebenen Hugo Schuchardt Breviers (1922).

Bibliographie

HLS (https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/043593/2001-03-27/)

Asiatische Studien 15, 1962, 81-94 (Nachrufe von C. E. Dubler und Paul Horsch)

http://www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch/pdf/2000-2002/Kuesnachter-Jahrheft-2002-Emil-Abegg-Indologe-und-Sprachwissenschafter.pdf (Jakob Egli)

Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender, 1925, Sp. 1191 (hier ist das Jahr der Habilitation richtig mit 1918 ausgewiesen (HLS gibt 1919 an).

Herkunft der Digitalisate

Für die von Hugo Schuchardt an Emil Abegg verschickten Briefe gilt:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen

Die von Emil Abegg an Hugo Schuchardt verschickten Briefe befinden sich in:

Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen