Theodor Gartner an Hugo Schuchardt (204-3551)
von Theodor Gartner
an Hugo Schuchardt
08. 02. 1922
Deutsch
Schlagwörter: Max Niemeyer Verlag Jud, Jakob Gartner, Theodor (1923)
Zitiervorschlag: Theodor Gartner an Hugo Schuchardt (204-3551). Innsbruck, 08. 02. 1922. Hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (2018). In: Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.letter.9661, abgerufen am 18. 01. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.1.9661.
[Postkarte] Theodor Gartner Innsbruck, Klaudiastr.
Innsbruck, 8. Febr. 1922.
Verehrter Freund!
Wie gern hätte ich mit meinem Briefe eine Gabe zu Ihrem Geburtstag mitgeschickt, aber es ist eine verkehrte Welt: statt dessen schrieb mir, gerade am Geburtstag, Jud die frohe Botschaft, daß der Druck meiner Lad. W. gesichert ist.1 Das ist eigentlich ein Geschenk von Ihnen, da Sie mich auf Jud und die Rät. Ges. aufmerksam gemacht haben. Niemeyer hatte mir schon vor ein paar Tagen geschrieben, aber nicht in so bestimmter Weise. Er bat mich um das Ms., ich habe es sofort gesandt.
Mit herzlichstem Gruß und Dank
Ihr
Gartner
1 Vgl. Brief 3550. – Am Ende von Gartners Ladinische Wörter aus Dolomitentälern, Halle 1923, heißt es: „Daß diese Arbeit noch bei meinen Lebzeiten gedruckt werden konnte, verdankt man der großherzigen Unterstützung durch die Lia Rumontscha. Ihr, Ihrem Präsidenten Giachen Conrad in Chur, dem Herrn Dr. Robert von Planta in Fürstenau und den Professoren Jakob Jud und Kaspar Pult spreche ich meinen wärmsten Dank aus. Innsbruck, im Herbst 1922. Der Verfasser“.
