Alfred Heinrich an Hugo Schuchardt (10-04533)
von Alfred Heinrich
an Hugo Schuchardt
30. 11. 1885
Deutsch
Schlagwörter: Universität Prag Frankreich H., A. (1885)
Zitiervorschlag: Alfred Heinrich an Hugo Schuchardt (10-04533). Ljubljana, 30. 11. 1885. Hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (2021). In: Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.letter.8783, abgerufen am 12. 04. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.1.8783.
[Laibach, 30.11.1885]
Hochzuverehrender Herr Professor!
Erhalten das „Wochenblatt“ mit einem Feuilleton über Ihr Werk.1 Die hochweise Redaction hat aber meinen Aufsatz fast ganz beseitigt und ihr eigenes Kaltwarm an dessen Stelle gesetzt, gleichwohl A. H. darunter gedruckt, das freilich auch den ständigen Mitarbeiter Adolf Hauffen2 bedeuten kann.
Ich gratuliere von ganzem Herzen zu der Anerkennung seitens Frankreich3 u. bin
Euer Hochwohlgeboren
ganz ergebener Diener
A Heinrich
Laibach 30/11 85.4
1 H., A., „[Rez. von:] Slavo=Deutsches“, Laibacher Wochenblatt 39(277), 1885, 1-2; Laibacher Wochenblatt 39(277), 1885, 1-2.
2 Adolf Hauffen (1863-1930), deutsch-böhmischer Literaturhistoriker, Schriftsteller, Professor für deutsche Volkskunde, Sprache und Literatur an der Karl-Ferdinands-Universität in Prag.
3 Gem. sein könnte die Rez.von Slavo-allemand et slavo-italien (nicht in HSA) von L. L. in: Revue critique d’histoire et de littérature N. S. t. XX, 1885, 190-191 (Rezensent L. L. [=Ludwig Lemcke ??]). Zum Schluß der Rez. findet sich der Hinweis: „L’institut vient de lui décerner le prix Volnay“.
4 Es ist dies der letzte (erhaltene?) Brief Heinrichs; möglich, daß er wegen der genannten Rez. im Laibacher Wochenblatt verärgert war. Wahrscheinlicher ist jedoch, daß es keine Korrespondenz mehr gibt, da er Ende 1885 nach Graz versetzt wurde und Schuchardt persönlich treffen konnte.
