Jakob Jud an Hugo Schuchardt (24-05172)

von Jakob Jud

an Hugo Schuchardt

Zürich

17. 02. 1915

language Deutsch

Zitiervorschlag: Jakob Jud an Hugo Schuchardt (24-05172). Zürich, 17. 02. 1915. Hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (2019). In: Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.letter.8504, abgerufen am 27. 02. 2024. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.1.8504.


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Verehrter Herr Professor!

Herzlichen Dank für Ihren ausgedehnten Brief, der mir viel Freude bereitete: mancherlei Punkte werden wir einmal in pace besprechen müssen: auf anderes werde ich nächstens eintreten. 1 Die Broschüre ist noch einmal an Sie mit der notwendigen Adresse abgegangen:2 ob ihr ein bessers Schicksal beschieden ist? – Für Bücherankäufe können Sie ganz über mich verfügen: ich eröffne einfach |2| einen Privatkonto für mich und wir gleichen ihn nach dem Kriege aus. Die Broschüre Bédiers3 kann ich Ihnen ebenfalls zustellen, wenn Sie sie sonst nicht erhalten; sie ist interessant, doch könnten an einigen Punkten Einwände erhoben werden.

Nächstens mehr!
Mit warmem Gruss
Ihr

Jud


1 gem. „eingehen“?

2 Vermutlich Spitteler, Unser Schweizer Standpunkt .

3 Joseph Bédier, Des crimes allemands. D'après des témoignages allemands , Paris: Colin, 1915 u. ö. (in mehrere Sprachen übersetzt, immer wieder aufgelegt, eines der wirkmächtigsten Zeugnisse für den Beweis deutscher Kriegsverbrechen).

Faksimiles: Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen, Creative commons CC BY-NC https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/ (Sig. 05172)