Hugo Schuchardt an Ernesto Monaci (18-Brief9)

von Hugo Schuchardt

an Ernesto Monaci

Graz

02. 12. 1895

language Deutsch

Schlagwörter: Teza, Emilio

Zitiervorschlag: Hugo Schuchardt an Ernesto Monaci (18-Brief9). Graz, 02. 12. 1895. Hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (2019). In: Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.letter.7236, abgerufen am 26. 02. 2024. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.1.7236.


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[Correspondenz-Karte GRAZ-STADT, 2-12-95]

Verehrter Freund und Kollege!1

Ich sende Ihnen heute ein neues Exemplar meiner Dissertazion2 – wenn die paar Seiten überhaupt diesen Namen verdienen; das an die Akademie gesendete ist seiner Zeit richtig angekommen wie mich die von Ihnen (allerdings im Druck) unterzeichnete Empfangsbestätigung lehrt. Die Italiener wollen von meinem Vorschlag Nichts wissen; es lebt in Ihnen der stolze Römergeist fort der keine barbarischen Namen duldet. Teza hat mir zwar für sein Ugo Sch. ein Hugo Foscolo angeboten;3 aber ich nehme das nicht an. Ich werde auch Sie immer nur Ernesto schreiben und sprechen, selbst wenn Sie von einem Ernst Curtius (warum nicht Ernesto Curzio?) Nichts wissen wollten.

Mit herzlichem Grusse

Ihr ergebener

HSchuchardt

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1 Das Thema erheischt geradezu, dass Schuchardt zum ersten Mal auf Deutsch an Monaci schreibt.

2 HSA 07747.

3 HSA 11617 (Ende Nov. 1895): „io penso per voi ad un Hugo Foscolo, come penso, per me, ad un Ugo Schuchardt“.

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