Ehrhardt Karras an Hugo Schuchardt (12-05317)

von Ehrhardt Karras

an Hugo Schuchardt

Halle

21. 11. 1914

language Deutsch

Schlagwörter: Druckwesen Erster Weltkrieg Revue internationale des études basques Karras-Verlag Urquijo Ybarra, Julio de Hurch, Bernhard/Kerejeta, Maria Jose (1997) Schuchardt, Hugo (1914) Schuchardt, Hugo (1914) Schuchardt, Hugo (1914) Schuchardt, Hugo (1914) Schuchardt, Hugo (1914) Schuchardt, Hugo (1914) Schuchardt, Hugo (1914) Schuchardt, Hugo (1914)

Zitiervorschlag: Ehrhardt Karras an Hugo Schuchardt (12-05317). Halle, 21. 11. 1914. Hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (2018). In: Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.letter.6329, abgerufen am 17. 01. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.1.6329.


|1|

Buchdruckerei von
Ehrhardt Karras
G.m.b.H.
Halle (S.), den 21. XI. 1914.
Fernruf 141

Hochgeehrter Herr Hofrat!

Es freut uns, zu hören, daß die Herstellung der Separatabzüge1Ihre Zufriedenheit gefunden. –

Es war bisher üblich, sämtliche |2| Rechnungen an Herrn de Urquijo gelangen zu lassen. Ich schlage vor, wir warten ruhig den Verlauf des Krieges ab und werden dann wohl auch wieder Gelegenheit finden, mit Herrn de Urquijo in Verbindung zu treten.

Mit vorzüglicher Hochachtung

ganz ergebenst

Ehrhardt Karras
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
ppa. Robert Kröber


1 Am 23.11.1914 schreibt Schuchardt an Urquijo (Brief 329, Hurch-Kerejeta, 1997, 215): „Inzwischen habe ich da ich die Hoffnung schon aufgab, mich mit Ihnen in Verbindung zu setzen Karras veranlaßt von meinen letzten Beiträgen die ja schon gesetzt und korrigiert waren, eine Anzahl Sonderabdrücke herzustellen – à mes risques, péril et fortune. Ich sende Ihnen einen davon indem ich Sie ersuche mir Indemnität (descargo) zu erteilen. Es lag mir viel daran daß ich wie Andre (so Meyer-Lübke, dem in der Tat für die Nachträge zu seinem Wtb. meine Bemerkungen die Sache sehr erwünscht kam) sich darauf beziehen könnten.“ – Von Schuchardt stammen die folgenden Publikationen in Jg. 8, 1914, der RIEV: „Die Stellung des Subjektpronomens in den baskischen Verbalformen (zu RB 7, 428-438)“, RIEV 8, 1914, 1-5; „Zu Rev. 7, 475ff.“, ebd., 73-75;„Baskisch und Hamitisch. Zu 78 tšilbor ,Nabel‘“, ebd., 76; „Zu RB 7, 571 ff.“, ebd., 169f.; „Zu RB 7, 566“, ebd., 171; „Anzeige von: L. Siret, Questions de chronologie et d'ethnographie ibériques“, ebd. 172-174; „ Die Herleitungen aus dem Baskischen bzw. Iberischen in Meyer-Lübkes Rom. Etym. Wb. (bis S. 560)“, ebd., 325-337; „Tusuri ,Teufel‘", ebd., 324; „Zur methodischen Erforschung der Sprachverwandtschaft II“, ebd., 389-396. – Von Bd. 8, 1914 sind nur 2 statt der üblichen 4 Faszikel erschienen, offenbar bei Karras gedruckt. Der nächste Jg. mit nur einem Faszikel (ohne Beteiligung Schuchardts) erscheint 1918 usw.; ab Bd. 11, 1920, beteiligt sich Schuchardt wieder.

Faksimiles: Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen, Creative commons CC BY-NC https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/ (Sig. 05317)