Gustav Gröber an Hugo Schuchardt (129-04129) Gustav Gröber Frank-Rutger Hausmann Institut für Sprachwissenschaft, Karl-Franzens-Universität Graz Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset Management System Creative Commons BY-NC 4.0 2022 Graz o:hsa.letter.5946 129-04129 Hugo Schuchardt Archiv Herausgeber Bernhard Hurch Karl-Franzens-Universität Graz Österreich Steiermark Graz Karl-Franzens-Universität Graz Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen 04129 Gustav Gröber Papier Karte (Postkarte) 2 Seiten Straßburg 1905-11-06 Hugo Schuchardts wissenschaftlicher Nachlass (Bibliothek, Werkmanuskripte und wissenschaftliche Korrespondenz) kam nach seinem Tod 1927 laut Verfügung in seinem Testament als Geschenk an die UB Graz. Frank-Rutger Hausmann 2017 Die Korrespondenz zwischen Gustav Gröber und Hugo Schuchardt Hugo Schuchardt Archiv Bernhard Hurch Die Datenmodellierung orientiert sich am DTA-Basisformat, ediarum und der CorrespDesc-SIG. Das auf DTABf-Modellierungsschema wurde für die Zwecke des Projektes angepasst und befindet sich unter Hugo Schuchardt Archiv Das Hugo Schuchardt Archiv widmet sich der Aufarbeitung des Gesamtwerks und des Nachlasses von Hugo Schuchardt (1842-1927). Die Onlinepräsentation stellt alle Schriften sowie eine umfangreiche Sekundärbibliografie zur Verfügung. Die Bearbeitung des Nachlasses legt besonderes Augenmerk auf die Erschließung der Korrespondenz, die zu großen Teilen bereits ediert vorliegt, und der Werkmanuskripte. Rollen-Taxonomie Datumstaxonomie Thesaurustaxonomie Gustav Gröber Straßburg 1905-11-06 Hugo Schuchardt France Strasbourg Strasbourg 7.74553,48.58392 Korrespondenz Gustav Gröber - Hugo Schuchardt Korrespondenz Herrigs Archiv Romania (Zeitschrift) Wissenschaft Sprachwissenschaft Brief Deutsch Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen, Creative commons CC BY-NC https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/ Universitätsbibliothek Graz Abteilung für Sondersammlungen, Creative commons CC BY-NC https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/ [Poststempel: STRASSBURG (ELSASS) 6-11-05]Straßburg i/E. 4.11.1905. Lieber Freund. Der Semesteranfang hat mich verhindert mit der üblichen Pünktlichkeit Ihnen den Empfang Ihrer Manuscriptsendung zu bestätigen, die ich baldigst für die Ztschr. verwenden werde. Schuchardt, „Zu lat. ambitus im Rom.“, ZrP XXX, 1906, 83-84 (Eingang 19.10.1905); Ders., „Roman gorr-.“, ebd., 210-213 (Eingang 28.10.1905). Für den Zimmerarrest, den Ihnen der Catarh [sic] noch immer auferlegt, sind Ihnen wahrscheinlich die beiden Schriften nicht unwillkommen gewesen, die sich mit Ihnen und A. Thomas beschäftigen, und die Ihnen die Verfasser M. Roques (Journ. des Savants) und Tappolet ( Herrigs Archiv) ja nicht versäumt haben werden zu schicken; Mario Roques, „Méthodes etymologiques“, Journal des Savants N.S. 3, 1905, 419-433 ; Ernst Tappolet, „Phonetik und Semantik in der etymologischen Forschung“, ASNSpr CXV, 1905, 101-123. ich finde in beiden Erörterungen, offengestanden, den Gegensatz zw. Ihnen und Th[omas] etwas künstlich gesteigert; denn keiner von Ihnen will in etymologischen Dingen, daß man den Beweis nicht so vollständig führe, als nötig ist, oder erhebt den Anspruch, daß der Beweis mangelhaft in semantischer oder wortgeschichtlicher Beziehung sein dürfe, wenn er es in lautlicher Beziehung nicht zu sein scheint, und umgekehrt. Hoffentlich ist aber nun inzwischen bei Ihnen der Katarrh gewichen, wie in meinem Hause, wo er einen kurzen Besuch bei mehreren Gliedern abstattete. Das Versehen P. M.‘s in der Romania befremdet mich nicht;Bezug nicht klar; im Bd. XXXIV der Romania findet sich kein Hinweis Paul Meyers auf Schuchardt. ich habe P. M. ja öfters in der RZtsch. zu entgegnen gehabt, und werde ihm demnächst noch ein kurzes Wort zur „Eitelkeit“ sagen, auf die er nur vermag, meine Verteidigung gegen seine Anzapfung in Bezug auf „Grdß“ u. Lat. Litgesch. zurückzuführen. Sie sind in der Tat, gegenüber der Unterdrückung Ihres „Bausteins“ im Muss. Nekrolog Paul Meyer, „Nécrologie (A. Mussafia)“, Romania XXXIV, 1905, 486-489. in schwierigerer Lage, als ich; P. M. würde aufmerksam auf seine Unterlassung gemacht, wahrscheinlich gleich ausrufen, – schon wieder so ein Fall von deutscher Eitelkeit! Mit herzl. Gruß Ihr GGröber .