Gustav Gröber an Hugo Schuchardt (015-04014)

von Gustav Gröber

an Hugo Schuchardt

Breslau

03. 04. 1877

language Deutsch

Schlagwörter: Reuse Zeitschrift für romanische Philologie Diezstiftung Sprachen in Österreich Parzival Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften (Berlin) L'Opinione Die Gegenwart Canello, Ugo Angelo Rajna, Pio Schmitz, Bernhard Sievers, Eduard Tobler, Adolf Ascoli, Graziadio Isaia Paris, Gaston Monaci, Ernesto Lepsius, Karl Richard Mätzner, Eduard Adolf Ferdinand Mahn, Karl August Friedrich Olshausen, Justus Zupitza, Ernst Ebert, Adolf Suchier, Hermann Graz Italien Frankreich Bonn Rajna, Pio (1877) Schmitz, Bernhard (1875–1881) Schuchardt, Hugo (1873) Schuchardt, Hugo (1874) Müller, Theodor (Hrsg.) (1863) Storost, Jürgen (1992) Schuchardt, Hugo (1877) Schuchardt, Hugo (1877) Schuchardt, Hugo (1877) Schuchardt, Hugo (1874)

Zitiervorschlag: Gustav Gröber an Hugo Schuchardt (015-04014). Breslau, 03. 04. 1877. Hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (2017). In: Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.letter.5829, abgerufen am 05. 02. 2023. Handle: hdl.handle.net/ 11471/518.10.1.5829.


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Breslau.3. April 1877.

Verehrtester College!

Es freut mich von ganzem Herzen, daß Sie in den in unsern beiden letzten Briefen berührten, die Zeitschrift betreffenden Punkten mir zustimmen. Canellos Artikel1 wird ihr hoffentlich nichts schaden; auch Rajna, der einen kleinen Artikel für Heft 2 gesandt hat,2 wird sich mit ihm wohl noch abfinden können, obgleich sein Buch von C. in sonderbarer Weise gewürdigt wird. Doch dürfen auch in dem Sinne abgefaßte Artikel der Zeitschrift nicht ganz fehlen: Wären z.B. Erörtrungen über Stimmung, Gemüthslage und Ideenkreis der Verfasser der altfranzös. Nationalepen einerseits, andrerseits die der Kunstepen und Liebesromane, oder speciellere von Romanen wie Tristan oder Percival nicht sehr am Platze? Könnten Sie nicht Resultat einer eindringenden und das Ganze eines Werkes bis in seine Motive durchdringenden Interpretation sein? Läßt sich nicht in ganz vortrefflicher Weise die französische und deutsche Volksseele im 13. Jahh. bei vergleichender Betrachtung der gemeinsam behandelten Stoffe, der deutschen Bearbeitungen französischer Originaldichtungen etc. erfassen und, was sie bewegte, erfüllte und unterschied, beschreiben, – in andrer Weise, als mit einigen schaalen Distinctionen, wie sie in Litteraturgeschichten und Dissertationen zu finden sind, wo bei dergleichen Erwägungen, kein ernstlicher Versuch gemacht wird, sich das Innenleben der Verfasser an der Hand psychologischer Erfahrung zu construieren? Und so glaube ich, ähnliche in Litteraturgeschichte und Aesthetik eingreifende auf Autoren neuerer Zeit bezügliche Untersuchungen lediglich aus dem Grunde von der „Zeitschrift“ ausschließen zu sollen, weil hierfür andre Organe vorhanden sind, und der Raum der Zeitschrift ein beengter ist. Ich habe deshalb gemeint, daß sie vor allem mittelalterliche Litteratur und Culturgeschichte, sowie Sprachgeschichtliche Forschung im weitesten Umfang (natürlich auf romanischem Gebiete wie Grenzgebieten), Exegese und Kritik an mittelalterlichen Schriftwerken zu cultiviren habe, der Dialectologie und Sagenforschung Raum gegönnt werden müsse, Exegetische, Kritische und Sprachliche Erörterungen über Autoren Frankreichs, Italiens, Spaniens, Portugalls nach der Renaissance aber nur dann Aufnahme finden |2| könnten wenn in ihnen auf aeltre Litteratur und Sprachepochen zurückgegriffen wird und werden muß. Hiermit wären alle sogen. modern-philologischen Arbeiten in dem Sinne, in dem moderne Philologie bei B. Schmitz3 etc. aufgefaßt wird, ausgeschlossen; wahrscheinlich nicht Ihre Notizen über Molière,4 ob eine Anzeige über G. Giusti5 weiß ich nicht. Vielleicht ersehen Sie es selbst, wenn ich meine Ansicht über die in der Zeitschr. zu behandelnden Materien hinreichend klargemacht habe. Vielleicht könnten Sie mir auch bevor Sie beides anderweitig verwenden, einen Einblick gestatten?

Daß alle Ihre Arbeiten, deren Veröffentlichung in der Zeitsch. Sie ins Auge fassen, zu Protocoll gegeben werden, und daß ich bei gegebner Zeit darum bei Ihnen anklopfen werde, habe ich Ihnen schon geschrieben. Ich hoffe, daß den guten Vorsätzen die Leistungen auch folgen werden, da Sie wissen, wie sehr die Zeitschrift auf Sie zählt, der Sie ein Interesse entgegenbringen, für das ich Ihnen nicht genug danken kann. Die Besserung in Ihrem Befinden bürgt am Besten dafür, daß Sie die Zeitschrift nicht vergessen, und Ihre Faulheit wird wohl nicht ohne Geschäftigkeit sein. Recht dringend möchte ich Sie bitten, die Recension über Sievers Buch6 abzuthun, bevor der Hang zum Nichtsthun unter dem Einfluß des lachenden Himmels von Graz unüberwindlich wird, – könnte ich sie nicht noch für Heft 2 erhalten (bis spätestens Ende April?)? Jetzt bin ich tis hom ki jointes mes mains vos prie.7

Und nun die Diezstiftung!8 Zuerst meine aufrichtige Meinung über diese Angelegenheit, dann die einzelnen Punkte Ihres Briefes, die von ihr handeln, erwogen!

1. Ich habe aus Toblers Aufruf entnommen, daß die Berliner Ac. zwar für Verwaltung der Stiftung ins Auge gefaßt sei, aber daß hierüber erst ein endgültiger Beschluß im Comité gefaßt werden müsse. Jedenfalls ist die Stelle über die Academie so gefaßt, daß für einen Antrag, der nach andrer Richtung hin zielt, Raum bleibt, und wenn die Sammlungen in Italien und Frankreich einen Beitrag zur Stiftung von einer Höhe ergeben, die einigermaßen dem Ergebniß der Sammlung in Deutschland nahe kommt, so glaube ich, muß ein von den im Aufruf genannten Romanen ( Ascoli, Paris) gestellter Antrag in Ihrem Sinne, der sicher auch im Comité von einigen Stimmen unterstützt werden wird, zur Abstimmung vorgelegt werden. Ich habe nun das Ver- |3| trauen zu T. und zu den Berlinern, daß sie einen solchen Antrag annehmen würden, dem aber ein andrer, auf andre Zusammensetzung des Comités abzielender vorangehen müßte: es müssen Vertreter aller an der Stiftung durch Beiträge betheiligten Länder proportional den in ihnen aufgebrachten Summen in das die Statuten berathende Comité gewählt werden, damit eine gerechte und von particularistischen Interessen nicht gefährdete Abstimmung erzielt werden könne. Daß auch ein solcher 2. Antrag durchgehen würde, wenn die Höhe der aus dem Ausland eingegangenen Beiträge denselben zu stellen zur Gewissenspflicht macht, bezweifle ich nicht im mindesten, ihn zu stellen erkläre ich mich hierdurch bereit. In ähnlichem Sinne habe ich mich gestern gegen T. nach Empfang Ihres Schreibens geäußert. – Was den Sitz der Stiftung angeht, so habe ich von vornherein Bonn dafür am Geeignetesten gehalten; ich halte aber die Frage für eine solche von geringerer Bedeutung, die Hauptsache ist, daß das Preisrichtercollegium competent und unparteiisch sei, und daß das unterzeichnete Comité‚ hierfür keine ausreichenden Garantien gewährt, darin bin ich mit Ihnen einverstanden. Höchst zweckmäßig erscheint mir nun, daß Sie zur Gründung von Comité's in Italien und Frankreich anregen,9 wie Sie vorhaben, und daß dort eigne Aufrufe erlassen werden, des Sinnes, daß man suchen müsse, durch ansehnliche Beiträge sich einen maßgebenden Einfluß auf die definitive Gestaltung der Stiftung zu verschaffen. In diesem Sinne aeußerte sich ja wohl auch Monaci in der Opinione.10 Sehr wünschenswerth würde es mir scheinen, wenn sich Ihre Thätigkeit für die Stiftung auf das Ausland concentrirte, warum dem Ausland das Schauspiel unserer Uneinigkeit geben? (Einige schüchterne Worte von mir werden Sie unter dem Aufruf in der Zeitschrift lesen, – sie deuten solche Dinge aus etwas weiter Ferne an.)

2. Auf Einzelnes in Ihrem Briefe habe ich Folgendes zu bemerken:

a. daß T. Schwierigkeiten bei Bildung des Comités außerhalb Berlin gehabt hat; unter anderem hat G. Paris länger als einen Monat ihn auf Antwort auf eine Anfrage über seine Zustimmung zum Aufruf warten lassen (dieser sollte schon im Novbr. oder Decbr. publicirt werden). Auch in Berlin ist's vielleicht nicht so schnell gegangen. Ursprünglich waren nur Lepsius, Mätzner (event. Mahn), Olshausen und etwa Zupitza ins Auge gefaßt.11

b. Ich habe einen leisen Zweifel, daß in romanischen Ländern eine Beitragssumme zur Stiftung von |4| ähnlicher Höhe wie die die in Deutschland (immer Oesterreich incl.) zu erreichende, aufgebracht werden wird. Ueber das Publicum der Fachgelehrten wird sich die Zahl der Contribuenten wahrscheinlich nicht weit erstrecken; und wir brauchen wenigstens 15,000 Mark, wenn wir einen 2jährigen Preis von einer nennenswerthen Summe (1000 Mark) aussetzen wollen, 20.000 wenn ein Preis von 1500 Mark zur jährlichen Vertheilung gelangen soll. Wird das Ausland im Stande sein c. 7500 oder 15000 Mark aufzubringen?

c. Den Aufruf finde ich auch kühl, oder mehr wuchtig als warm, er ist weniger Erguß als mühsame Construction. Ueber den Schnitzer "dieses Jahres" in der ersten Zeile dürften Sie hinweg sehen; T. ist ein Mann von peinlicher Genauigkeit, aber dormitat aliquando.12 Der Aufruf trug im Concept den 1. Novbr. oder 1. Decbr. (als Tag des Erlasses) ursprünglich an der Stirn, daher der Fehler.

d. Wie bin ich zur Unterzeichnung des Aufrufs gekommen, ohne zu argwöhnen, daß es sich lediglich um ein Berliner Unternehmen handele, wie Sie finden? Denken Sie sich den Text des Aufrufs ohne andere Unterschriften als die von Tobler, Ebert, Suchier, Mätzner, Lepsius, die ursprünglich als Unterzeichner ins Auge gefaßt waren, so werden Ihnen die Romanisten darunter weniger erdrückt von Academikern und Berlinern erscheinen, und so wurde mir der Aufruf am 1. Octbr. 187713 vorgelegt. Die Cooptation der übrigen Unterzeichner hat allein T. vollzogen, bei dem ursprünglich beabsichtigten, aus geringerer Zahl zusammengesetzten Comité, werden Sie selbst zugeben, konnten die Unterzeichner nur die Bedeutung eines die Initiative ergreifenden Actionscomités sich beilegen, nicht aber eines solchen, das die Stiftung auch constituiren würde. – Hinzu trat bei mir den Aufruf unbedenklich zu finden (den ich übrigens in der oben angegebenen Weise noch jetzt auslegen zu müssen glaube), ein unbegrenztes Vertrauen zu T., das mich annehmen ließ, daß er die Sache wirklich verstünde, nachdem er bei den Erfahreneren sich Raths erholt. Am 10. Februar wurde ich durch den gedruckten Aufruf überrascht.

e. Sie finden unverantwortlich, daß Tobler die mitunterzeichneten Romanisten nicht unterrichtet habe über die mit den übrigen Romanisten geführten Verhandlungen: Wahrscheinlich haben gar keine stattgefunden; sie werden gefragt worden sein, gebt Ihr Eure Stimme zum Aufruf und zur Unterschrift? Es ist ,Ja‘ geantwortet worden, und damit waren die Verhandlungen zu Ende. Von Verhandlungen in der Berliner Comitésitzung hörte ich noch nichts, auch diese sind wahr- |5| scheinlich von keiner Bedeutung, da ich über dieselben von T. bisher auf meine directe Anfrage nur erfahren habe, daß man sich rücksichtlich Ihres Artikels in der Augsb. Ztg. zu einem Vorgehn nicht veranlaßt gesehen hat. [Sie wissen, daß derartige Mittheilungen von mir ebenso wie die über die Comitésitzung überhaupt, discrete sind, – nicht weil ich T.s Zorn oder Mißstimmung gegen mich persönlich fürchte, sondern weil es sich in der Frage der Diezstiftung um die neue Zeitschrift handelt. Ob T. objectiv die Sache anzusehen im Stande ist, und meine unbefangenen Mittheilungen darüber an Sie, als solche aufzufassen im Stande ist, weiß ich nicht, – ich habe die Pflicht der Vorsicht gegenüber der Zeitschrift, und ich darf weder Sie noch Tobler verlieren!). – Die Kühlheit mit der die unterzeichneten Romanisten T. bei Uebersendung des Aufrufs entgegengetreten sind (T., sagen Sie, hat selbst davon in einem Briefe an Sie gesprochen), – war bei mir und (wie T. mir andeutete) auch bei Ebert vorhanden: auch E. wird das Gefühl gehabt haben, daß man doch eigentlich eine Berathung der definitiven Gestaltung des Aufrufs vorangehen lassen sollte, – die aber ohne Weitläufigkeiten nicht zu erzielen gewesen wäre. Es schien zwar ein fait accompli vorzuliegen; man erwartete aber, man würde, wenn alle zur Unterzeichnung Aufgeforderten zusammengebracht seien, den Aufruf einer Redaction noch unterziehen können: ich war förmlich vor den Kopf geschlagen, als ich am 16. Februar fix und fertig das Circular in seiner gegenwärtigen Gestalt vor mir sah. –

Ich glaube mich über diese Frage freilich in einer für Sie nicht sehr bequemen Form und (Schrift) nun an Sie ausgeschrieben zu haben. Sie wissen nun das Wenige was ich über die Geschichte der Diezstiftung weis, und was ich persönlich und in meiner Eigenschaft als Redacteur darüber denke. Der Letztre drängt sich auch am Schlusse dieser Zeilen in den Vordergrund, und bittet dringend, daß Sie T. möglichst delicat behandeln, damit er nicht, wenn er obendrein in ihr selbst sich angegriffen sieht, der Zeitschrift seine Mitarbeiterschaft entzieht; Sie wissen ja, daß auch sein Name, bei seinem guten Klang im Ausland, ihr nöthig ist, und daß wir eine ordentliche Zeitschrift |6| endlich haben müssen, nachdem wir wieder eine angefangen haben.

Ich hoffe, daß T. nach Ihrer neuen an ihn gerichteten Aufforderung sich in deutlicher Weise erklären wird, und daß er sich nicht allzu weit von meiner unter 1) mitgetheilten Auffassung über die Bedeutung des bestehenden Comités entfernt. – Können Sie mir vielleicht einen Abdruck Ihres Artikels über die Stiftung in der neuen No der „Gegenwart“14 senden?

Und noch eine Frage, die mir immer wieder entfallen ist, wenn ich an Sie geschrieben habe: Wo ist Ihre, von Ihnen in der Recension des Stünkel’schen Büchleins erwähnte Schrift über die Romanische Declination15 gedruckt? Ich habe sie nie gesehen. –

Ich wünsche, daß Sie mit derselben Leichtigkeit sich in diesem wüsten Briefe zurechtfinden, wie ich mich in dem Ihrigen; in dem Gefühl aber, daß die besten Augen und der geneigteste Wille dies nicht wohl vermögen dürften, verspreche ich für die Zukunft aufrichtigste Besserung.

Mit herzlichstem Gruße

Ihr ergebener

G. Gröber


1 Vgl. Lfd.Nr. 014-04013.

2 Pio Rajna, „Intorno a due canzoni gemelle“, ZrP 1, 1877, 381-387.

3 Bernhard Schmitz (1819-1881), Anglist und Romanist in Greifswald, Verf. von Encyclopädie des philologischen Studiums der neueren Sprachen, Greifswald 1859, 2. Aufl. mit Suppl. Leipzig 1875-81.

4 Schuchardt, „Zu Lindau’s Molière“, Beilage zur Allgemeinen Zeitung (Augsburg, München) 1873, 2283-2284. [Archiv-/Breviernummer: 027]. Es muß sich aber wohl um eine neuere Molière-Arbeit handeln! Offenbar hat Gröber Publikationsvorschläge unterbreitet, die nicht realisiert wurden.

5 Vgl. z.B. Schuchardt, Ritornell und Terzine. Begrüßungsschrift der Universität Halle-Wittenberg zum sechszigjährigen Doctorjubiläum des Herrn Prof. Dr. Karl Witte, Halle a. S. 1874, wo Giusti eine wichtige Rolle spielt. [Archiv-/Breviernummer: 041].

6 Vgl. Lfd.Nr. 010-04009.

7 Vgl. z. B. Theodor Müller (Hrsg.), La chanson de Roland. Nach der Oxforder Handschrift. Erste Hälfte, Göttingen 1863, S. 13 Zeile 223. Vgl. auch: Rez. Suchier ZrP zu Kölbings Edition.

8 Von „Und nun die...“ bis „… senden?“ auch Storost, Hugo Schuchardt und die Gründungsphase der Diezstiftung. Stimmen in Briefen, 1992, 31-34 (mit einigen Lesefehlern).

9 An dieser Stelle Einschub durch Fußnote: „Das ist ganz im Einklang mit dem Aufruhr und mit der Zuschrift, mit der mir T. das Concept des Aufrufs schickte: ‚Hoffentlich werden die außerhalb der Peripherie (innerhalb der die Comitémitglieder wohnhaft sind) den Grund der Ausschließung (aus dem Comité), den ich im Aufrufe angebe, ausreichend finden, und ihrerseits Zweig-Comités bilden‘ (Also sind die Unterzeichneten, wie ich immer gemeint habe, doch nur Actionscomités für einen Bezirk.)“

10 Vgl. Schuchardt an Alessandro d’Ancona (26.3.1877): „Nell’Opinione di Roma vi è un articolo che ne tocca dal Monaci“ (Lfd.Nr. 23_HS_ADA­13).

11 Richard Lepsius (1810-1884), Ägyptologe und Sprachforscher; Eduard Mätzner (1805-1902), Romanist u. Anglist in Berlin; Karl August Friedrich Mahn (1802-1887), Provenzalist und Etymologe; Justus Olshausen (1800-1882), Orientalist, Mitarbeiter im Berliner Unterrichtsministerium, o. Mitgl. der Berliner Akademie; Julius Zupitza (1844-1895), o. Prof. f. Anglistik in Berlin.

12 „Aliquando bonus dormitat Homerus“ bzw. „Quandoque bonus dormitat Homerus“ (dt. etwa: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“).

13 Gemeint ist wohl 1876.

14 Schuchardt, „Die Diezstiftung“, Die Gegenwart. Wochenschrift für Literatur, Kunst und öffentliches Leben 11, 1877, 222–224. [Archiv-/Breviernummer: 091].

15 Schuchardt, „Zur romanischen Sprachwissenschaft. Lateinische und romanische Deklination“, Zeitschrift für vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete des Deutschen, Griechischen und Lateinischen 22, 1874, 153–190. [Archiv-/Breviernummer: 044].

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