Herbert Steiner an Hugo Schuchardt (33-11256)
von Herbert Steiner
an Hugo Schuchardt
10. 02. 1922
Deutsch
Schlagwörter: Wiener Allgemeine Zeitung Hubschmied, Johannes Ulrich Schuchardt, Hugo (1922)
Zitiervorschlag: Herbert Steiner an Hugo Schuchardt (33-11256). Götzis, 10. 02. 1922. Hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (2016). In: Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.letter.4681, abgerufen am 15. 10. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.1.4681.
Götzis 10. Febr. 22
Hochverehrter Herr Hofrat!
Im Begriffe, endlich Aranzadi und Uhlenbeck zurückzustellen und für „Heimisches und fremdes Sprachgut“ zu danken, darf ich Ihnen auch den herzlichsten Dank für Ihre lieben Zeilen auf der Karte mit den Versen sagen („morsch“ ist hoffentlich eine Lizenz – im Oktober wäre es eine gewesen)1. – Hubschmieds schönen Artikel – Ausdruck der wahrhaft herzlichen Verehrung und Liebe, die dieser still arbeitende Mann für Sie hegt – |2| haben Sie wohl gesehen?2 Sonst ist mir bisher nur die feine kleine Glosse von – wohl Bauer? – im Wiener 6-Uhr-Blatt in die Hände gekommen.3
Darf ich Sie für die an Nichtdeutsche gehenden Exemplare von „Heim. u. fr. Sprachgut“4 auf drei Druckfehler aufmerksam machen?
722 v. u. „no“ für „noch“
751v.u. „dam“ für „dem“
811 „Errungenschaften“.
Vergeben Sie mir diese pedantische |3| Kehrseite meiner bibliographischen Freuden und lassen Sie, hochverehrter Herr Hofrat, mich hoffen, dass Sie wohlauf sind.
(Beiliegend die zwei Separata und ein Artikel aus der N.Z.Z., der Sie vielleicht interessiert.)
Dankbarst und ergebenst grüssend,
Ihr
Herbert Steiner.
1 Diese Karte ist nicht erhalten.
2 Johannes Ulrich Hubschmied, „Hugo Schuchardt“, NZZ (Feuilleton), 4.2.1922.
3 Es handelt sich um einen Zusatz der Wiener Allgemeinen Zeitung. Welcher „Bauer“ gemeint ist, konnte nicht geklärt werden.
4 „Heimisches und fremdes Sprachgut“, Revue intern. des études basques 13, 1922, 69-82.
