Heinrich Morf an Hugo Schuchardt (06-07497)
von Heinrich Morf
an Hugo Schuchardt
11. 10. 1897
Deutsch
Schlagwörter: Fernleihe Bibliothek der Stadt Bern Persönliche Treffen Blösch, Emil Gotha Zürich
Zitiervorschlag: Heinrich Morf an Hugo Schuchardt (06-07497). Zürich, 11. 10. 1897. Hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (2016). In: Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.letter.4232, abgerufen am 12. 10. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.1.4232.
Zürich, 11.X.97
Verehrter Herr Kollege,
Die soeben eingehende Antwort des Oberbibliothekars Prof. D r. Blösch1 sende ich Ihnen nach Gotha, von wo aus dieselbe Sie wohl sicher erreichen wird.
Hoffentlich sind Sie glücklich gereist & hat die herrliche Herbstwitterung, die mittlerweile eingezgen ist, auch auf Ihr Befinden einen guten Einfluss. Die Sonne hat Ihnen auf Ihrer Fahrt nach Innsbruck willkommenes Geleite gegeben – hätte sie nur auch Ihren kurzen Aufenthalt in Zürich erfreut.2
Dankbar erinnere ich mich der Stunden, die ich hier mit Ihnen verbringen durfte & ich sende Ihnen, auch im Namen meiner kleinen Familie, die herzlichsten Wünsche für eine gewinnbringende Urlaubszeit im Süden.
Ihr ganz ergebener
H. Morf.
1 Vgl. Brief Lfd. Nr. 05-07496.
2 Offenbar hatten sich Morf und Schuchardt, wenngleich kurz, persönlich gesehen, als dieser im Spätherbst an den Gardasee reiste, vgl. den folgenden Brief.
