Hugo Schuchardt an Julio de Urquijo Ybarra (479-s.n.)
von Hugo Schuchardt
21. 11. 1923
Deutsch
Schlagwörter: Euskaltzaindia - Real Academia de la Lengua Vasca - Académie de la Langue Basque Azkue y Aberasturi, Resurrección María de Lacombe, Georges Bähr, Gerhard Göttingen Schuchardt, Hugo (1923)
Zitiervorschlag: Hugo Schuchardt an Julio de Urquijo Ybarra (479-s.n.). Graz, 21. 11. 1923. Hrsg. von Bernhard Hurch und Maria José Kerejeta (2007). In: Bernhard Hurch (Hrsg.): Hugo Schuchardt Archiv. Online unter https://gams.uni-graz.at/o:hsa.letter.3696, abgerufen am 12. 04. 2026. Handle: hdl.handle.net/11471/518.10.1.3696.
Lieber Freund!
Heute Abend erhalte ich die glückliche Lösung des Rätsels, die ich mir allerdings nicht im entferntesten habe träumen lassen weshalb ich auf die dümmsten Vermutungen gekommen bin. Entschuldigen Sie meine vielen Belästigungen und nehmen Sie meinen aufrichtigsten Dank für Ihre erfolgreiche Tätigkeit entgegen. Es hat sich um eine große Zerstreutheit gehandelt: und man hätte eine solche wohl eher bei mir als bei dem zwanzig Jahre jüngeren A. gesucht. Ich habe aber nie daran gedacht das weite Anerbieten der Akademie anzunehmen und es kann mir ]das[ auch aus meinen Briefen keine Andeutung davon nach gewiesen werden, wie mir hoffentlich auch Lacombe|2| bestätigen wird. Nichtsdestoweniger schäme ich mich etwas über den “vielen Lärm um Nichts”, nämlich um die Primitiae. Sie verdienen daß man streng mit ihnen ins Gericht geht.
Mit herzlichsten Grüßen an Sie, Azkue, und todoscuantos (auch an meinen Landsmann Baehr, der nicht nach Göttingen zurückzukehren scheint).
Ihr getreuer
HSchuchardt
Mein gestriger Brief ist also gegenstandslos geworden.
Faksimiles: Die Publikation der vorliegenden Materialien im „Hugo Schuchardt Archiv” erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Koldo Mitxelena Kulturunea - Liburutegia (Fondo Urquijo). (Sig. s.n.)
