Hugo Schuchardt an Julien Vinson (46-HSJV17) Hugo Schuchardt Bernhard Hurch Institut für Sprachwissenschaft, Karl-Franzens-Universität Graz Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset Management System Creative Commons BY-NC 4.0 2022 Graz o:hsa.letter.10125 46-HSJV17 Hugo Schuchardt Archiv Herausgeber Bernhard Hurch Karl-Franzens-Universität Graz Spain Bizkaia Bilbao Euskaltzaindia - The Royal Academy of the Basque Language Azkue Biblioteka eta Artxiboa HSJV17 Hugo Schuchardt Papier Brief 4 Seiten Graz 1901-12-14 Bernhard Hurch 2022 Die Korrespondenz zwischen Hugo Schuchardt und Julien Vinson Hugo Schuchardt Archiv Bernhard Hurch Die Datenmodellierung orientiert sich am DTA-Basisformat, ediarum und der CorrespDesc-SIG. Das auf DTABf-Modellierungsschema wurde für die Zwecke des Projektes angepasst und befindet sich unter Hugo Schuchardt Archiv Das Hugo Schuchardt Archiv widmet sich der Aufarbeitung des Gesamtwerks und des Nachlasses von Hugo Schuchardt (1842-1927). Die Onlinepräsentation stellt alle Schriften sowie eine umfangreiche Sekundärbibliografie zur Verfügung. Die Bearbeitung des Nachlasses legt besonderes Augenmerk auf die Erschließung der Korrespondenz, die zu großen Teilen bereits ediert vorliegt, und der Werkmanuskripte. Rollen-Taxonomie Datumstaxonomie Thesaurustaxonomie Hugo Schuchardt Graz 1901-12-14 Julien Vinson Austria Graz Graz 15.45,47.06667 Korrespondenz Hugo Schuchardt - Julien Vinson Korrespondenz Revue de linguistique et de philologie comparée Baskisch Wissenschaft Sprachwissenschaft Brief Deutsch Die Publikation der vorliegenden Materialien im „Hugo Schuchardt Archiv” erfolgt mit freundlicher Genehmigung von: Azkue Biblioteka (Euskaltzaindia) Die Publikation der vorliegenden Materialien im „Hugo Schuchardt Archiv” erfolgt mit freundlicher Genehmigung von: Azkue Biblioteka (Euskaltzaindia) Die Publikation der vorliegenden Materialien im „Hugo Schuchardt Archiv” erfolgt mit freundlicher Genehmigung von: Azkue Biblioteka (Euskaltzaindia) Die Publikation der vorliegenden Materialien im „Hugo Schuchardt Archiv” erfolgt mit freundlicher Genehmigung von: Azkue Biblioteka (Euskaltzaindia) Graz, 14 Dez. 1901.Handschriftlicher Zusatz von Vinson: “rép.” Verehrter Kollege, Ich habe Sie um eine grosse Gunst zu ersuchen. Können Sie den beifolgenden Brief baldigst*) in Ihrer Revue abdrucken?Es geht um Schuchardt (1902) , eine Erwiderung bzw. Klarstellung zu Einwänden in Vinsons (1901) Besprechung der Leiçarraga Edition , die auch einige Punkte Dodgsons aufgreift. Dass mir an der Sache viel liegt, können Sie schon daraus ersehen dass ich mir die, für mich jetzt nicht unbeträchtliche Mühe einer französischen Stilübung gemacht und sie dann mit einem Franzosen – daher die Korrekturen – zum grössten Theil revidirt habe. *) Ich bin erst vor Kurzem von einem 8 monatlichen Aufenthalt in Italien zurückgekehrt und daher mit allem Litterarischen in grossem Rückstand. Ein wenig Schuld tragen Sie selbst an dieser langen Expectoration. Dodgson hat in einer mir unbegreiflichen Gewissenlosigkeit uns drei Druckfehler aufgehalst die keine Druckfehler sind; wenn Sie das Original, das Ihnen ja zur Hand ist, nachgesehen hätten, würden Sie nicht gesagt haben dass Dodgson bei uns Druckfehler gefunden hat. Das musste richtig gestellt werden, und dabei stellte sich dann für mich das Bedürfnis ein, einmal mit Dodgson, der mich in seinem „Venoms antidote“ selbst in giftiger Weise angreift Dodgson (1901) ., Abrechnung zu halten. Das ist in meinem Interesse, aber auch in dem derer die sich mit dem Baskischen beschäftigen, und vielleicht in Dodgsons Interesse selbst. Ich halte ihn nicht für durchaus unverbesserlich; aber man muss ihm die Zähne zeigen und nicht alle möglichen Zugeständnisse machen. Übrigens ist der Brief nicht ganz leer an Sachlichem; ich habe verschiedene Punkte des L.’schen Sprachgebrauches erörtert. Ihnen und Gaston Paris bin ich für die Worte über unsern Neudruck dankbar:Vinson (1901), Paris (1901) . sonst habe ich wenig Freude damit gehabt. Ich gedenke eine praktische Einführung in das Studium der Sprache L.’s zu schreiben – sagen Sie Dodgson Nichts davon, er würde sonst behaupten, ich habe ihm diesen Gedanken gestohlen. Darf ich eine Korrektur (mit Manuskript, wie es bei uns Sitte ist) erwarten? Denn in dieser Angelegenheit möchte ich, besonders nach dem was ich selbst bemerkt habe, für keine Druckfehler verantwortlich werden. Wenn ich vielleicht ein Dutzend Sonderabzüge haben könnte, so würde ich die Kosten dafür gern tragen Mit verbindlichstem Gruss Ihr ergebenster HSchuchardt.