<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:rdfs="http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#" xmlns:owl="http://www.w3.org/2002/07/owl#" xmlns:skos="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:oth/#" xmlns:t="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:gams="https://gams.uni-graz.at/o:gams-ontology#" xmlns:qhod="https://gams.uni-graz.at/o:qhod.ontology#"><qhod:Source rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15780529"><gams:isMemberOfCollection rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/context:graviz" /><qhod:subProject xml:lang="de">The Ottoman Grand Vizierate (1560s–1760s)</qhod:subProject><qhod:title xml:lang="de">Großwesir Sokollu Mehmed Pascha an Kaiser Rudolf II., Konstantinopel, 29. Mai bis 3. Juni 1578</qhod:title><qhod:title xml:lang="en">Letter from Grand Vizier Sokollu Mehmed Pasha to Emperor Rudolf II, Constantinople, 29 May-3 June 1578</qhod:title><qhod:title xml:lang="tr">Vezir-i Azam Sokollu Mehmed Paşa’nın İmparator II. Rudolf’a mektubu, Kostantiniyye, 29 Mayıs-3 Haziran 1578</qhod:title><qhod:creator>Sokollu Mehmed Pasha</qhod:creator><qhod:language>de</qhod:language><qhod:date>1578-05-29 ~ 1578-06-03</qhod:date></qhod:Source><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15780529#p.1"><gams:text>Nachdem e. ksl. Mt. etc. unsere e. Mt. etc. kayserlichen personen wierdige und gezimende grüeß presentiert und angebotten sein, sey e. Mt. etc. freundtlichen zu wissen, nachdem dero ansehenlicher unnd weiser ambassiator David Ungnad, wellicher biß her seinem potschafft ambt an der mächtigen und hochgeherten Porten unsers glückhseligen löblichen kaysers, den gott erhallte unnd seinen sigen khrafft unnd sterkh gebe, geresidiert, gedachtem seinem ime auferlegtem ambt unnd bevelh, mit aller vollckhomner ehr und reverenz gnueg gethan hat, ist ime erlich genedige guete erlaubnüs abzuziehen gegeben worden, unnd er also widerumb zu e. Mt. etc. von hinnen verrückht.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15780529" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15780529#p.2"><gams:text>Alls auch der innhallt e. ksl. Mt. etc. jüngst alher gelangten schreibens vor dem füertrefflichen tron seiner ksl. hocheit ist füergebracht und erzellt worden, weill der glückhselige kaiser der vier seidten der wellt gleichsfalls wollgeneigt, das der frid und ainikhait bestenndig bleibe, hat er den geehrten rath und ansehenlihen beratschlager deren, die gubernierung der wellt betreffenden, hanndlungen, dem vezier Mustaffa Bassa, stathallter zu Ofen, dem der höchste Gott allezeitt sein ehr und wierde mehre, und den anndern graniz sansiackh beegen seine ksl. bevelch zuegeschikht, sonnderlich aber dem sansiackhbeg aus Bossen bevolhen, das ehr hinfüro nimmer e. Mt. etc. gebiedt und herschafft ubertrang, noch ichtes wider den frid unnd ainigkhait thuee, so sein auch deß wegen ainem iedlichen beegen absonndererliche ernstliche bebelch zuekhommen, und bey inen solliches mit allerley bedrohungen starkh eingestellt unnd verbotten worden, darumben dan e. ksl. Mt. etc. widerumben ain kaiserliches schreiben gefertigt und zuegeschikht wierdet. Wan nun euer ksl. Mt. etc. diß unnser freundtlich schreiben zu handen gelangt, versiht man sich e. Mt. etc. werde sich wierdigen, das ienig zuhallten, was iro in dem ksl. innhallt seiner hochait e. Mt. etc. yez überschikhten schreibens angefüegt unnd zuverstehen geben wierdt, das nämblich von e. Mt. etc. seidten die conditionen des frids und gueten rueh in albeg erhaltten, gehert geehrt, auch iren gränitz haubtleuthen unnd offizieren auferlegt unnd bevolhen werde, das sy hünfüro gar nit mer ire zschetten in das ksl. gebiedt schickhen, noh den ubelthättern oder anndern schalckhafftigen bösen zeihtigen leuthen ainihe üblthat oder schaden zu thuen zuelassen, sonnder das zu beden thaillen der hanndl deß frids und ainigkhait steiff unnd khrefftig verharre. Es dignire sih auch e. Mt. etc., dem zwischen unns wesenden friden und sicherhait nah, solliche guete sorgfelltigkeit zugebrauchen, damit die unnderthannen unnd vassallten in frid unnd rueh bestehen unnd bleiben mögen.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15780529" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15780529#p.3"><gams:text>E. Mt. etc. wellen auch wissen, das obgemellte e. Mt. etc. botschafft von seiner hochait 4 sclaven seiner person zu hdefd gratia zuerledigen begertt, welliches sein hoheit ime nit abgeschlagen, sonnder dieselben 4 sclaven ime alsobald geschenckht und gegeben hot. Mit andeutten, das gedachte potschafft bey e. Mt. etc. melden soll, sein hochait habe hievor e. Mt. etc. des Malkotsch Beegs halben geschriben, darauf sey biß her noh khain antwort herein ervollgt, sein hochait aber sey deren nohmalls von e. Mt. etc. gebartendt etc.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15780529" /></qhod:Text></rdf:RDF>