<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:rdfs="http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#" xmlns:owl="http://www.w3.org/2002/07/owl#" xmlns:skos="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:oth/#" xmlns:t="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:gams="https://gams.uni-graz.at/o:gams-ontology#" xmlns:qhod="https://gams.uni-graz.at/o:qhod.ontology#"><qhod:Source rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15720801"><gams:isMemberOfCollection rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/context:graviz" /><qhod:subProject xml:lang="de">The Ottoman Grand Vizierate (1560s–1760s)</qhod:subProject><qhod:title xml:lang="de">Großwesir Sokollu Mehmed Pascha an Kaiser Maximilian II., Konstantinopel, 7. August 1572</qhod:title><qhod:title xml:lang="en">Letter from Grand Vizier Sokollu Mehmed Pasha to Emperor Maximilian II, Constantinople, 7 August 1572</qhod:title><qhod:title xml:lang="tr">Vezir-i Azam Sokollu Mehmed Paşa’nın İmparator II. Maximilian’a mektubu, Kostantiniyye, 1-10 Ağustos 1572</qhod:title><qhod:creator>Sokollu Mehmed Pasha</qhod:creator><qhod:language>de</qhod:language><qhod:date>1572-08-01 ~ 1572-08-10</qhod:date></qhod:Source><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15720801#p.1"><gams:text>Nach erbittung alles gutten und glukseliger wollfart ist das, das wyr euch zu wissen thuen, nemblich das yr an dy groszmechtigste und gluckseligste Porten unsers groszmechtigsten herrn euere aufehrlecht bottschafft abgefertigt habt, welcher unsz eueren guttwillligen und lieben verwandten euer schreiben und brieff, szo er uns übersendtt gebracht, wy nun der glücklich ankhumen, ist unsz solch schreiben mitt hohester ehrerbittung uberantwort und zugestelt worden. Was nun und mitt was conndicion dy selbe euere bottschafften ferner mitt wortten anbrocht haben, ist unserem glückseligsten und groszmechtigsten sultan anbrocht und angezeigt worden, welcher es durch seinen hohesten sultanischen verstandt eingenumben und verstand hatt, als nemblich das dy ruhe szo mitt der vereinigung szo hier zwischen auff gerecht stet und fest gehalten werde, dar wider aber nitt zu handlen und wes fürzunemen, ist von seiner groszmechtigkeit nie gestattet noch zu gelossen worden, derohalben den beglerbech begen und herren, seinen dienern, szo an der graniz wonen, ernstlich befolhen worden ist, das sy dem sich gegen den landen, flecken oder dorffern, szo der selben seitten zugethan oder zugehorigk, nitt anders verhalten, damitt es dem auffgerichten fried und verainigung nichts fürgenumen noch handlen oder thuen sollen, welches alszo durch den hohesten befelh gebotten und befolhen worden ist, auch das szo wider dy auffgerichtt freundtschafft und vereinigung wes gethan oder fürnemen würde, und derselb erkundigt, es were wer es welle, dem soll gewiß seine stroffe widerfahren und nitt noch gelassen werden.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15720801" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15720801#p.2"><gams:text>Szo nun deme alszo, wen nun auch unser freundtlicher brieff zukumbt, szo thutt es auch von notth das yr auch an eueren granizen, den beglerbegen begen und anderen eueren befelchs habern, ernstlich befelhen und verbitten thutt, das man auch denen, szo dieser saitten zugethan, wider den auff gerichten fried und vereingung kheine eintrag noch hyndernis thue. Nach deme es nun ernstlich befolhen, sol denen, szo dawider handlen, yr recht geschehen, domitt sich andere daran stossen, und ein exempl nemen. Yn summa, dy weil von der selben seitten wider dy auffgricht vereinigung nitt gehandelt, wy es sich gebüertt, fridlich und einigk sein werden, und man dy einikeitt zu erhalten nitt nochlessigk sein werdt, szo sol von dieser seitth zu keiner zeitt der vereinigung zuwider zu handlen nicht zugelossen werden noch geschehen.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15720801" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15720801#p.3"><gams:text>Nach deme nun der erbar euere abgesandte bottschafft auffrechtig seine dienst mitt uberantwortung der brieff ein genüegen gethan, und sich mitt dem grossmechtigsten padischach besehen dy hend küsset, ist yme erlaubt worden der selben seitten wider zu zu zihen. Von dieser seitten ist zu euer verehrung geschickt worden zvuene tapicht und zvuene pansechr, solchs szo bey unsz funden worden, ist von wegen der lieb und freundtschafft szo hier zwischen die bottschafft zu gestelt und ubersendet worden. Ist zu hoffen solchs werde von liebe angenummen werden, ferner auch zu hoffen das desz schreiben vor gutt angesehen und angenummen werde, wollet auch euerer wollfart halben alher zu schreiben und zu berichten nitt underlassen, es sol auch khein zweiffel sein das dy lieb nitt volkhummen sey.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15720801" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15720801#p.4"><gams:text>(7. Aug.) 1572. August 1-10 An dy ksl. Mt. des Mehemet Pascha Brieff</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:graviz.smp.l.15720801" /></qhod:Text></rdf:RDF>