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          <title type="main">Matronae Gabiae</title>
          <title type="sub">CF-GeI-87</title>
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          <resp>Inschriftenedition</resp>
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            <forename>Werner</forename>
            <surname>Petermandl</surname>
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          <resp>Archäologische Beschreibung und geografische Daten</resp>
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            <forename>Astrid</forename>
            <surname>Schmölzer</surname>
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      </titleStmt>
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          <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/66840-0">Institut für Alte Geschichte und
                    Altertumskunde, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
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          <orgName ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                    Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                    Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
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        <distributor>
          <link target="https://gams.uni-graz.at"></link>
          <orgName>GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
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        <date when="2019">2019</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:fercan.87</idno>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0">Creative Commons
                    BY-NC 4.0</licence>
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      </publicationStmt>
      <seriesStmt>
        <title ref="https://gams.uni-graz.at/fercan">FERCAN: Fontes Epigraphici Religionum
                  Celticarum Antiquarum. Die keltischen Götternamen in den Inschriften der römischen
                  Provinz Germania Inferior</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Wolfgang</forename>
            <surname>Spickermann</surname>
          </persName>
        </respStmt>
      </seriesStmt>
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          <msIdentifier>
            <settlement>Bonn</settlement>
            <repository>Rheinisches Landesmuseum</repository>
            <idno>29760</idno>
          </msIdentifier>
          <msContents>
            <summary>Weihinschrift</summary>
          </msContents>
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                <support>
                  <p>Der Altar ist nur im oberen Abschnitt erhalten. Der Sockel und ein Teil des Körpers fehlen. Der Aufsatz bekrönt den Körper abgesetzt durch ein profiliertes Gesims, das vermutlich umlaufend ist. Am Aufsatz sind die verwitterten Reste der Pulvini vorhanden. In der Mitte ragt ein undefinierbares Stück hervor – eventuell wäre hier ein Giebel zu vermuten.<lb></lb>Das Inschriftenfeld war nicht gerahmt. Der Altar ist der Länge nach in zwei Teile gebrochen. Die verschieden großen Bruchstücke wurden modern wieder zusammengesetzt und zum Teil ergänzt.</p>
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              <layoutDesc>
                <layout>
                  <p>Der Inschriftentext ist auf zwei größeren und einem kleineren Bruchstück erhalten. Die beiden größeren anpassenden Teile beinhalten den oberen Teil der Inschrift in vollständiger Breite. Auf dem linken Stück sind 4 Zeilen mehr erhalten; auf dem rechten 2 Zeilen. Das dritte Bruchstück enthält nur den Buchstaben M. Es schließt nicht direkt nicht an die beiden anderen Bruchstücke an, und hat sich offenbar in der letzten Zeile des Inschriftenfeldes befunden. Ob bzw. wie viele Zeilen zwischen diesem Stück und den größeren beiden verloren gegangen sind kann nicht gesagt werden.<lb></lb>Ligaturen, s. Majuskeltext. – Besondere Zeichen: Z.1 eine Ligatur von T und R mit erhöhtem T (H: 3,7 cm); Z.3. kleines E über der waagrechten Haste des L (H: 2,2 cm).</p>
                  <note type="condition">
                    <ref target="info:fedora/context:fercan.condition-i.mehrere_fragmente" type="context">mehrere Fragmente</ref>
                  </note>
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              </layoutDesc>
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              <handNote>
                <desc type="execution">gemeißelt</desc>
                <height atLeast="2.7" atMost="3.2" unit="cm">2,7–3,2 cm</height>
              </handNote>
            </handDesc>
            <decoDesc>
              <decoNote>
                <p>Der profilierte Aufsatz zeigt die Reste der Altarpulvini, deren mögliches Dekor nicht mehr erkennbar ist. In der Mitte undefinierter Rest.</p>
                <term ana="arch:130300" corresp="#ARCH.2">
                  <ref target="info:fedora/context:fercan.arch.fragment" type="context">Fragment</ref>
                </term>
                <term ana="arch:150800" corresp="#ARCH.3">
                  <ref target="info:fedora/context:fercan.arch.aufsatzschmuck" type="context">Aufsatzschmuck</ref>
                </term>
              </decoNote>
            </decoDesc>
          </physDesc>
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              </origPlace>
              <origDate notAfter="0250" notBefore="0150">150–250</origDate>
            </origin>
            <provenance type="found">
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                <ref target="info:fedora/context:fercan.geog.modern.miel" type="context">Miel</ref>
              </placeName>
              <p>Kr. Rheinbach (bei)</p>
              <location>
                <geo decls="#WGS">50.670394 6.916928</geo>
              </location>
              <note>gefunden in einem römischen Brunnen</note>
            </provenance>
            <provenance subtype="autopsied" type="observed">vidimus (CIL XIII Projekt)</provenance>
          </history>
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            <persName subtype="celtic_normalized" type="divine">
              <ref target="info:fedora/context:fercan.dcn.matronae_gabiae" type="context">Matronae Gabiae</ref>
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            <persName subtype="celtic_diplomatic" type="divine">
              <ref target="info:fedora/context:fercan.dcd.matronae_gabiae.matronis_gabiabus" type="context">Matronis Gabiabus</ref>
            </persName>
          </person>
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            <persName subtype="celtic_element" type="divine">
              <ref target="info:fedora/context:fercan.dce.gabiae" type="context">Gabiae</ref>
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          </person>
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    <encodingDesc>
      <geoDecl datum="WGS84" xml:id="WGS">World Geodetic System</geoDecl>
      <editorialDecl>
        <p>Digitale Repräsentation konform mit EpiDoc: http://epidoc.sourceforge.net</p>
        <p>Majuskel und Minuskel ausgeführt nach Leidener Klammersystem, Majuskel bildet
                  Inschrift originalgetreu ab, Minuskel enthält editorische Hinzufügungen</p>
      </editorialDecl>
      <projectDesc>
        <p>Die keltischen Götternamen in den Inschriften der römischen Provinz Germania
                  Inferior. Eine Fallstudie zu Religion im Kontext von Kulturkontakt und
                  Kulturtransfer (FWF – Projekt P 29274-G25 )</p>
        <p>Das beantragte Projekt beabsichtigt sämtliche auf Inschriften erhaltenen
                  keltischen Götternamen in der römischen Provinz Germania Inferior
                  zusammenzustellen und auszuwerten. Das soll zu grundlegenden Erkenntnissen über
                  Entwicklung und Erscheinungsformen der sog. gallo-römischen Provinzialreligion
                  führen. Damit kann aber auch ein wichtiger Beitrag zur Untersuchung der gemeinhin
                  als Romanisierung bezeichneten Prozesse geleistet werden. <lb></lb> Der erste
                  Teilbereich der Projektarbeit besteht in der Neuedition der relevanten
                  epigraphischen Zeugnisse. Im zweiten Teilbereich wird zunächst eine
                  Zusammenstellung der archäologischen Befunde vorgenommen. Schwerpunkte bei der
                  Auswertung der epigraphischen Quellen werden sodann insbesondere Fragen zur
                  lokalen, kulturellen und sozialen Verortung der keltischen Götternamen sein sowie
                  zu den dahinter stehenden Beweggründen und Bedeutungen. Alle der aufgelisteten
                  Projekt-Vorhaben sind als Desiderata der einschlägigen Forschung zu werten.
                  <lb></lb>Im vorliegenden Internetauftritt wird die Inschriftenedition des
                  Forschungsprojekts mit Begleitmaterialien online zur Verfügung gestellt. </p>
      </projectDesc>
    </encodingDesc>
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        <language ident="lat">Latein</language>
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          <term ref="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:fercan.arch/#130300" type="skos:Concept" xml:id="ARCH.2">
            <term type="skos:prefLabel" xml:lang="deu">Fragment</term>
            <term ref="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:fercan.arch/#130000" subtype="skos:broader" type="skos:Concept">
              <term type="skos:prefLabel" xml:lang="deu">Erhaltungszustand</term>
              <term ref="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:fercan.arch/#100000" subtype="skos:broader" type="skos:Concept">
                <term type="skos:prefLabel" xml:lang="deu">Funktionale Beschreibung</term>
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            </term>
          </term>
          <term ref="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:fercan.arch/#120210" type="skos:Concept" xml:id="ARCH.1">
            <term type="skos:prefLabel" xml:lang="deu">Kalkstein</term>
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              <term type="skos:prefLabel" xml:lang="deu">Stein</term>
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                <term type="skos:prefLabel" xml:lang="deu">Material</term>
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                  <term type="skos:prefLabel" xml:lang="deu">Funktionale Beschreibung</term>
                </term>
              </term>
            </term>
          </term>
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            <term type="skos:prefLabel" xml:lang="deu">Aufsatzschmuck</term>
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              <term type="skos:prefLabel" xml:lang="deu">Gestaltungsmerkmal</term>
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              </term>
            </term>
          </term>
        </keywords>
        <keywords>
          <list>
            <item></item>
          </list>
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      <desc>CIL XIII Projekt, CC BY-NC</desc>
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      <desc>CIL XIII Projekt, CC BY-NC</desc>
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      <ab>
        <ref target="info:fedora/context:fercan" type="context">FERCAN</ref>
      </ab>
      <div subtype="editions" type="bibliography">
        <listBibl>
          <bibl xml:id="LIT.1">Finke 1927, Nr.273</bibl>
        </listBibl>
      </div>
      <div subtype="concordances" type="bibliography">
        <listBibl>
          <bibl type="EDCS">EDCS-11201990</bibl>
          <bibl type="trismegistos">www.trismegistos.org/text/417775</bibl>
        </listBibl>
      </div>
      <div subtype="diplomatic" type="edition" xml:id="majuscule" xml:lang="lat" xml:space="preserve"><ab><orig><lb n="1" xml:id="MAJ.1"></lb><hi rend="ligature">MA</hi><hi rend="ligature">TR</hi>ONIS <lb n="2" xml:id="MAJ.2"></lb> 
GABIABVS <lb n="3" xml:id="MAJ.3"></lb> 
<hi rend="ligature">NE</hi>LEV<gap extent="unknown" reason="lost" unit="character"></gap> <lb n="4" xml:id="MAJ.4"></lb> 
CAI F<unclear>I</unclear><gap extent="unknown" reason="lost" unit="character"></gap> <lb n="5" xml:id="MAJ.5"></lb> 
<gap extent="unknown" reason="lost" unit="line"></gap> <lb n="6" xml:id="MAJ.6"></lb> 
<gap extent="unknown" reason="lost" unit="character"></gap> M</orig></ab></div>
      <div subtype="normalised" type="edition" xml:id="minuscule" xml:lang="lat" xml:space="preserve"><ab><lb n="1" xml:id="MIN.1"></lb>Matronis<lb n="2" xml:id="MIN.2"></lb>Gabiabus<lb n="3" xml:id="MIN.3"></lb>Neleu<gap extent="unknown" reason="lost" unit="character"></gap><lb n="4" xml:id="MIN.4"></lb><expan><abbr>Cai</abbr><ex cert="low"></ex></expan> fi<supplied cert="low" reason="lost">lius</supplied><lb n="5" xml:id="MIN.5"></lb><gap extent="unknown" reason="lost" unit="line"></gap><lb n="6" xml:id="MIN.6"></lb><gap extent="unknown" reason="lost" unit="character"></gap> M</ab></div>
      <div type="translation" xml:lang="deu">
        <p>Für die  <rs type="divine">Matronae Gabiae!</rs>
          <lb></lb> 
Neleu… der Sohn des Gaius …</p>
      </div>
      <div type="translation" xml:lang="eng">
        <p>To the  <rs type="divine">Matronae Gabiae!</rs>
          <lb></lb> 
Neleu… the son of Gaius …</p>
      </div>
      <div type="apparatus">
        <app loc="#MIN.5 #MAJ.5">
          <note>[v. s. l. l.] M – Finke</note>
        </app>
      </div>
      <div subtype="general" type="commentary">
        <p>Neleu[---]: offensichtlich der erste Teil des Namens des Dedikanten. </p>
      </div>
      <div subtype="language" type="commentary">
        <p>v.2: „Gabiabus” pro “Gabiis”</p>
      </div>
      <div subtype="deity" type="commentary">
        <p>
          <rs type="divine">Gabiae:</rs> keltisch; ‚die Gebenden‘; vgl. auch die Nebenform  <rs type="divine">Gabinae</rs> (de Bernardo Stempel in Spickermann 2005, 140; de Bernardo Stempel 2005) </p>
        <p>

Belegsituation: <lb></lb>
          <rs type="divine">Matronae Gabiae</rs> (incl. ev. Varianten): <lb></lb>
- Germania Inferior: insgesamt 3x belegt (CF-GeI-87, CF-GeI-93, CF-GeI-94) <lb></lb> 
- Außerhalb der Germania Inferior: - <lb></lb>
          <rs type="divine">Gabiae</rs> (incl. ev. Varianten): <lb></lb>
- Germania Inferior: Dieses eingliedrige theonymische Formular ist 5x bezeugt; 1x davon in der Form  <rs type="divine">Gabinae</rs>. In CF-GeI-89 werden außerdem  <rs type="divine">Iunones sive Gabiae</rs> genannt. <lb></lb>
- Außerhalb der Germania Inferior: -  <lb></lb>
          <rs type="divine">Iunones Gabiae</rs> (incl. ev. Varianten): <lb></lb>
- Germania Inferior: Dieses theonymische Formular ist nur 1x bezeugt (CF-GeI-86). In CF-GeI-89 werden aber außerdem  <rs type="divine">Iunones sive Gabiae</rs> genannt. <lb></lb>
- Außerhalb der Germania Inferior:  - <lb></lb>
          <rs type="divine">Idb…? Gabia</rs> (incl. ev. Varianten): <lb></lb>
- Germania Inferior: Das Votivformular „deae Idbans Gabiae“ ist nur in einer schwer lesbaren Inschrift (CF-GeI-92) belegt. Die Bedeutung und die Nominativform von „Idbans“ sind bislang unbekannt. <lb></lb>
- Außerhalb der Germania Inferior: - </p>
      </div>
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