Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen
Gesachenae?
CF-GeI-54
1 HER[---]
2 GESA[---]
3 R[---]
1 Her[culi et(?)]
2 Gesa[---]
3 R[---]
| Civitas | CCAA |
| Apparatus criticus | Z. 1:
Her[culi et] – Ferlut
Z. 2: Gesa[henis(?)] – Scheungraber; Gesa[henis] – Ferlut |
| Übersetzung Deutsch |
Für Hercules und die Gesa…!
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| Übersetzung Englisch |
To Hercules and the Gesa…!
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| Autopsie |
vidimus (CIL XIII Projekt) |
| Editionen und Lesungen | CIL XIII 8491 Lehner 1918, Nr. 140 Alföldy 1967, 2 Nr.4 Galsterer/Galsterer 1975, Nr.38 Galsterer/Galsterer 2010, Nr.45 KIK 2012, Nr.54 Scheungraber 2020, 301 Nr.1 Ferlut 2022, Nr.624 |
| Elektronische Ressourcen |
HD075303
(Version vom 8. August 2019) (Epigraphische Datenbank
Heidelberg) EDCS-01200331 (zuletzt aufgerufen am 24. Februar 2020) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby) www.trismegistos.org/text/415507 (zuletzt aufgerufen am 26. Juli 2021) (Trismegistos) |
| Fundort antik | CCAA |
| Fundort modern | Köln |
| Fundstelle | Deutz, im Fundament des westlichen Torturmes des Kastells |
| Fundumstände | bei der Sprengung der westlichen Tortürme |
| Fundjahr | 1879 |
| Verwahrung | Bonn, Rheinisches Landesmuseum |
| Inventarnummer | CLXII |
| Inschriftträger | Weihealtar |
| Material | Kalkstein |
| Archäologische Klassifikation |
Aufsatzschmuck
Baum Blattdekor Fragment Reliefdekor Reliefschmuck Rosette |
| Beschreibung Objekt | Der Weihealtar ist nur in der oberen linken Ecke erhalten geblieben. Größe und genaue Form sind nicht mehr nachvollziehbar. Das Inschriftenfeld dürfte nicht gerahmt gewesen sein. An der rechten und unteren Kante wurde mit Beton eine moderne Stabilisierung und Standfläche geschaffen. |
| Zustand Objekt | kleineres Fragment |
| Maße | Höhe: 31,0 cm Breite: 28,0 cm Tiefe: 17,0 cm |
| Ikonografie | Die erhaltene Pulvinus und das Giebeldreieck sind mit pflanzlichem Dekor verziert. |
| Inschrift | Erhalten ist die linke obere Ecke des Textes. In Z.2 und 3 sind die Buchstaben kleiner und stark korrodiert. In Z.3 finden sich nur mehr die Reste eines R. |
| Zustand Inschriftfeld | kleineres Fragment |
| Technik | gemeißelt |
| Buchstabenhöhe (cm) | 3,0–4,8 cm |
| Kommentar Götternamen |
Gesa…: vermutlich Rest von Gesachenae:keltisch: ‚Zu den Söldner(truppe)n Gehörende [Muttergöttinnen]’ (de Bernardo StempelCorpus F.E.R.C.A.N. II/1 288-290). (Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.) So auch Gesationum: keltisch: ‚Der Söldner bzw. vermutlich der Söldnertruppen’ (de Bernardo Stempel Corpus F.E.R.C.A.N. II/1 286f); anders Alföldy (1967, in BJB 167, 438), der eine germanische Sippe vermutet. (Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.) Vorkommen in theonymischen Formularen:
Gesachenae:
Matronae Gesachenae:
Matronae Gesationum: *** Nicht keltische Götternamen:
Hercules:
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| Zitiervorschlag | CF-GeI-54, hdl.handle.net/11471/504.50.54 |
| Lizenz | Creative Commons BY-NC 4.0 |
