Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen
Nehalennia
CF-GeI-444
1 NEHALENIAE
2 L · IVSTIVS · SATTO · ET
3 L · SECVNDINIVS · MODERATVS
4 FRATRES · V · S · L · M
1 Nehaleniae
2 L(ucius) Iustius Satto et
3 L(ucius) Secundinius Moderatus
4 fratres v(otum) s(olverunt) l(ibentes) m(erito)
| Civitas | Civitas Frisiavonum |
| Apparatus criticus | Z. 1:
Nehalen(n)iae –Byvanck, Scheungraber; Nehalenniae – Hondius-Crone
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| Übersetzung Deutsch |
Für Nehalenia!
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| Übersetzung Englisch |
To Nehalenia!
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| Autopsie |
non vidimus
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| Editionen und Lesungen | ILS 4749 CIL XIII 8790 Espérandieu IX 6647 Byvanck 1935, Nr.240 Hondius-Crone 1955, Nr.4 Stuart 2013, Nr. 21 Scheungraber 2020, 394 Nr.14 Ferlut 2022, Nr.1063 |
| Elektronische Ressourcen |
EDCS-11100880
(zuletzt aufgerufen am 24. Februar 2020) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby) www.trismegistos.org/text/415786 (zuletzt aufgerufen am 26. Juli 2021) (Trismegistos) |
| Fundstelle | Domburg 51.563265 3.498398 (!) |
| Fundjahr | 1647 |
| Verwahrung | verschollen |
| Inschriftträger | Aedicula-Altar |
| Material | Kalkstein |
| Archäologische Klassifikation |
Apfelbaum
Architektur Aufsatzschmuck Baum Blattornament Delphin Dreizack Fisch gebrochener Giebel Gefäß Gottheit Götterbild Kapitell Keule Laubbaum menschliche Figur Muschelnische Muschelschloss männliche Figur Pflanzenornament Pilaster Rahmen Register Reliefdekor Reliefschmuck Rosette Schiffsruder Steuerruder Tier weibliche Figur |
| Beschreibung Objekt | Da der Altar verschollen bzw. zerstört ist, muss für eine Beschreibung auf die vorliegenden Zeichnungen vertraut werden. |
| Zustand Objekt | vollständig |
| Maße | Höhe: 132,0 cm Breite: 91,5 cm Tiefe: - cm |
| Ikonografie |
Nehalennia ist stehend auf einer leichten Erhöhung dargestellt. Ihr linker Unterarm fehlt, ebenso scheint ihr Kopf ein wenig zu klein zu sein (vermutlich verwittert oder abgeschlagen?). Ihr rechter Fuß ist durch das lange herabfallende Gewand verdeckt. Sie trägt eine Pelerine, die ihr bis zu den Armbeugen reicht. Ihr Mantel ist über den rechten Unterarm gelegt, die rechte Hand ist abgebrochen. Links neben ihr ist in einem Fragment ein Steuerruder zu erkennen, das sie vermutlich mit der linken abgebrochenen Hand gehalten haben könne. |
| Inschrift | Der Text ist abschriftlich vollständig erhalten. |
| Zustand Inschriftfeld | vollständig |
| Technik | gemeißelt |
| Kommentar Götternamen |
Nehalenia: Variante von Nehalennia: keltisch erklärbar: ‚Die [Göttin] im Salzwasser bzw. in der See‘ (de Bernardo Stempel Corpus F.E.R.C.A.N. II/1 145f). (Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.) Vorkommen in theonymischen Formularen:
Nehalennia: |
| Kommentar allgemein |
Lucius Iustius Satto: tria nomina
Lucius Secundinius Moderatus: tria nomina |
| Zitiervorschlag | CF-GeI-444, hdl.handle.net/11471/504.50.444 |
| Lizenz | Creative Commons BY-NC 4.0 |
