Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen
Nehalennia
CF-GeI-423
1 DEAE [---]
2 HAL[---]
1 Deae [Ne-]
2 hal[---]
| Civitas | Civitas Frisiavonum |
| Apparatus criticus | Z. 2:
hal[enniae(?) – Scheungraber; hal[eniae – Ferlut
|
| Übersetzung Deutsch |
Für die Göttin Nehal…! |
| Übersetzung Englisch |
To the goddess Nehal…! |
| Autopsie |
non vidimus |
| Editionen und Lesungen | Stuart/Bogaers 2001, B67 Scheungraber 2020, 410 Nr.136 Ferlut 2022, Nr.1037 |
| Elektronische Ressourcen |
EDCS-23400641
(zuletzt aufgerufen am 24. Februar 2020) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby) www.trismegistos.org/text/417307 (zuletzt aufgerufen am 26. Juli 2021) (Trismegistos) |
| Fundort antik | Ganuenta |
| Fundstelle | Oosterschelde bei Colijnsplaat 51.599839 3.849262 |
| Verwahrung | Middelburg, Erfgoed Zeeland (Zeeuws Archeologisch Depot) |
| Inventarnummer | ZAD 3134-1 |
| Inschriftträger | Weihealtar |
| Material | Kalkstein |
| Archäologische Klassifikation |
Apfel
Aufsatzschmuck Baum Fragment Frucht Laubbaum Lorbeer Reliefschmuck |
| Beschreibung Objekt | Von diesem Weihealtar ist nur mehr der Oberteil erhalten geblieben. Die Oberfläche ist stark verwittert und in Mitleidenschaft gezogen. Das einfach profilierte Gesims ist an drei Seiten umlaufend. Die Bekrönung ist ebenfalls leicht beschädigt. Auf der flachen Oberseite zwischen den Pulvini liegt ein Apfel. Der Aufsatz ist durch ein vorspringendes Gesims vom Altarkörper abgetrennt. |
| Zustand Objekt | größeres Fragment |
| Maße | Höhe: 29,0 cm Breite: 19,5 cm Tiefe: 11,5 cm |
| Ikonografie | Reliefdekor, sollte es am Aufsatz vorhanden gewesen sein, ist nicht mehr feststellbar. |
| Inschrift | Der obere Teil des Inschriftenfeldes ist erhalten, doch sind die Buchstaben am rechten Rand nicht mehr lesbar. Nach Z.2 ist es abgebrochen. |
| Zustand Inschriftfeld | größeres Fragment |
| Technik | gemeißelt |
| Kommentar Götternamen |
Nehal…: Rest von Nehalennia oder einer Variante: keltisch erklärbar: ‚Die [Göttin] im Salzwasser bzw. in der See‘ (de Bernardo Stempel Corpus F.E.R.C.A.N. II/1 145f). (Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.) Vorkommen in theonymischen Formularen:
Nehalennia: |
| Zitiervorschlag | CF-GeI-423, hdl.handle.net/11471/504.50.423 |
| Lizenz | Creative Commons BY-NC 4.0 |
