Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen
Nehalennia
CF-GeI-415
1 DEAE
2 NEHALENI
3 [.]Ẹ [---]
1 Deae
2 Nehaleni-
3 [a]e [---]
| Civitas | Civitas Frisiavonum |
| Apparatus criticus | Z. 2:
denkbar wäre auch Nehaleni(ae); Nehalen(n)i – Scheungraber
|
| Übersetzung Deutsch |
Für die Göttin Nehalenia! |
| Übersetzung Englisch |
To the goddess Nehalenia! |
| Autopsie |
non vidimus
|
| Editionen und Lesungen | Stuart/Bogaers 2001, B61 Scheungraber 2020, 409 Nr.131 Ferlut 2022, Nr.1034 |
| Elektronische Ressourcen |
EDCS-23400636
(zuletzt aufgerufen am 24. Februar 2020) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby) www.trismegistos.org/text/417304 (zuletzt aufgerufen am 26. Juli 2021) (Trismegistos) |
| Fundort antik | Ganuenta |
| Fundstelle | Oosterschelde bei Colijnsplaat 51.599839 3.849262 |
| Verwahrung | Leiden, Rijksmuseum van Oudheden |
| Inventarnummer | i 1974/9.156 |
| Inschriftträger | Weihealtar |
| Material | Kalkstein |
| Archäologische Klassifikation |
Aufsatzschmuck
Baum Birne Blattdekor Fragment Frucht Reliefdekor Reliefschmuck |
| Beschreibung Objekt | Von dem Weihealtar ist nur der obere Teil erhalten geblieben. Die Oberfläche ist durch Verwitterung besonders in Mitleidenschaft gezogen. Der Aufsatz, den ein vorspringendes Gesims vom Altarkörper trennt, weist den Rest eines mittigen Giebels und seitliche Pulvini auf. Auf der Oberseite liegen in der Mitte die Reste zweier nicht näher bestimmbarer Früchte, sowie eine Birne. |
| Zustand Objekt | größeres Fragment |
| Maße | Höhe: 21,0 cm Breite: 25,0 cm Tiefe: 10,5 cm |
| Ikonografie | Das Reliefdekor des Aufsatzes ist nicht mehr klar erkennbar. An der Seite ist auch ein Rest des geschuppten Blattdekors der Pulvini nachvollziehbar. |
| Inschrift | Erhalten ist der obere Teil des Textes. |
| Zustand Inschriftfeld | größeres Fragment |
| Technik | gemeißelt |
| Kommentar Götternamen |
Nehalenia: Variante von Nehalennia: keltisch erklärbar: ‚Die [Göttin] im Salzwasser bzw. in der See‘ (de Bernardo Stempel Corpus F.E.R.C.A.N. II/1 145f). (Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.) Vorkommen in theonymischen Formularen:
Nehalennia: |
| Zitiervorschlag | CF-GeI-415, hdl.handle.net/11471/504.50.415 |
| Lizenz | Creative Commons BY-NC 4.0 |
