Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen
Nehalennia
CF-GeI-392
1 DEAE
2 N̂EHALEN
3 Ṇ[---]E
4 [---]TIV[---]
5 [---]Ọ [.]E ET
6 [.]VIS V S L M
1 Deae
2 Nehalen -
3 n[ia]e
4 [---]TIV[---]
5 [pr]o [s]e et
6 [s]uis v(otum) s(olvit) l(ibens) m(erito)
| Civitas | Civitas Frisiavonum |
| Apparatus criticus | Z. 2:
ohne Ligatur – EDH
Z. 6: s(ovit) – Scheungraber, Ferlut |
| Übersetzung Deutsch |
Für die Göttin Nehalennia!
|
| Übersetzung Englisch |
To the goddess Nehalennia!
|
| Autopsie |
vidimus (23.5.2019) |
| Editionen und Lesungen | Stuart/Bogaers 2001, B32 AE 2001, 1485 Scheungraber 2020, 407 Nr.108 Ferlut 2022, Nr.1027 |
| Elektronische Ressourcen |
HD047367
(Version vom 12. Juni 2017) (Epigraphische Datenbank
Heidelberg) EDCS-23400615 (zuletzt aufgerufen am 24. Februar 2020) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby) www.trismegistos.org/text/209585 (zuletzt aufgerufen am 30. Juni 2021) (Trismegistos) |
| Fundort antik | Ganuenta |
| Fundstelle | Oosterschelde bei Colijnsplaat 51.599839 3.849262 |
| Verwahrung | Middelburg, Erfgoed Zeeland (Zeeuws Archeologisch Depot) |
| Inventarnummer | ZAD 3134-12 |
| Inschriftträger | Weihealtar |
| Material | Kalkstein |
| Archäologische Klassifikation |
Apfel
Aufsatzschmuck Frucht Füllhorn Füllhorn mit Blattkelch Pinienzapfen Reliefschmuck |
| Beschreibung Objekt | Der Weihealtar ist durch Ausbrüche besonders am Altarkörper an der Vorderseite schwer beschädigt. Ecken und Kanten sind bestoßen. Links oben und unten fehlt ein Stück. |
| Zustand Objekt | weitgehend vollständig |
| Maße | Höhe: 31,0 cm Breite: 16,0 cm Tiefe: 9,5 cm |
| Ikonografie | Auf der linken Schmalseite ist ein Füllhorn mit Blattkelch dargestellt. Oben und an der rechten Seite ist der Stein bestoßen und abgeschlagen. Das Füllhorn ist gerade, der Blattkelch besteht nur aus einem Blatt. Die Füllung besteht aus einem mittigen Kiefernzapfen und vier Äpfeln. |
| Inschrift | Der Text, der mit größeren Lücken von Anfang bis zum Ende erhalten ist, füllte das Inschriftenfeld nicht völlig aus; unten bleibt ein Freiraum in der Höhe von ca. 2 Zeilen. |
| Zustand Inschriftfeld | größere Fehlstelle/n |
| Technik | gemeißelt |
| Buchstabenhöhe (cm) | 1,5 cm |
| Kommentar Götternamen |
Nehalennia: keltisch erklärbar: ‚Die [Göttin] im Salzwasser bzw. in der See‘ (de Bernardo Stempel Corpus F.E.R.C.A.N. II/1 145f). (Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.) Vorkommen in theonymischen Formularen:
Nehalennia: |
| Zitiervorschlag | CF-GeI-392, hdl.handle.net/11471/504.50.392 |
| Lizenz | Creative Commons BY-NC 4.0 |
