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        <funder ref="https://www.fwf.ac.at">Austrian Science Fund (FWF): P
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        <title ref="https://gams.uni-graz.at/fercan">FERCAN: Fontes Epigraphici Religionum
                  Celticarum Antiquarum. Die keltischen Götternamen in den Inschriften der römischen
                  Provinz Germania Inferior</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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                  <p>Der Aedicula-Altar ist bis auf den Kopf des Hundes vollständig erhalten. Die Vorderseite ist teilweise verwittert. Die Ecken des Steins sind bestoßen, die Oberflächen generell etwas verrieben.<lb></lb>Das Inschriftenfeld und die Nische sind durch zwei direkt am einfachen Sockel ansetzende Pilaster architektonisch gerahmt. Die Halbkuppel ist nicht verziert, der gebrochene Giebel weißt als oberen Abschluss allerdings ein Muschelschloss auf. Kapitell, Gebälk und Giebelleisten sind verwittert, daher ist die genaue Art des Dekors nicht mehr feststellbar. Die Pulvini zu beiden Seiten der satteldachförmigen Oberfläche sind ebenfalls noch unscharf als reliefverziert zu erkennen. Oben liegen vorne links und rechts jeweils Reste einer Frucht. Die linke ist als Birne zu identifizieren; dahinter liegen kleinere Früchte.</p>
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                  <p>Das Inschriftenfeld ist komplett erhalten doch ist es so stark korrodiert, dass vom Text nur noch zwei Fragmente lesbar sind.</p>
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                <p>
                  <rs type="divine">Nehalennia</rs> sitzt auf einem breiteren Stuhl. Mit der rechten Hand hält sie eine kleine Schale (vermutlich mit Obst) auf dem Schoß. Die erhobene linke Hand umfasst ein Zepter, bei dem es sich um den Schaft eines Ruders handeln könnte (Stuart/Bogaers 2001, 82 f.). Sie trägt ein langes Gewand und einen Mantel. Die Pelerine reicht ihr bis zu den angewinkelten Armen und wird von einer Rundfibel zusammengehalten. Die Kopfform deutet darauf hin, dass sie wohl eine kleine Haube getragen hat. Der Hund sitzt links von ihr am Boden und dreht den abgebrochenen Kopf in ihre Richtung. Der Korb mit Obst und dem klar erkennbaren Flechtwerk steht rechts von ihr am Boden. <lb></lb>
Auf der linken Schmalseite ist ein Laubbaum dargestellt. Am Stamm sprießen auf der rechten Seite im oberen und unteren Drittel, auf der linken Seite in der Mitte neue Stümpfe samt Blattansätzen hervor. Die Krone teilt sich in viele Äste auf und wirkt sehr buschig. <lb></lb>
Die rechte Schmalseite zeigt einen dreibeinigen Tisch. In der Mitte der Beine sind kleine Tierköpfe als Attaschen zu erkennen. Vermutlich handelt es sich um Löwenköpfe (oder Greifen). Das untere Ende der Tischfüße ähnelt Tierklauen. Auf dem Boden zwischen den Beinen stehen links eine Kanne, rechts ein Eimer mit Henkel. Auf dem Tisch liegt in der Mitte ein halb aufgestellter Tierkopf, bei dem es sich um einen Hunde- oder einen Schweinekopf handeln soll. Die runden Objekte daneben werden als Brot gedeutet. Des Weiteren steht auf dem Tisch noch eine hohe Vase im Hintergrund.</p>
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        <p>Digitale Repräsentation konform mit EpiDoc: http://epidoc.sourceforge.net</p>
        <p>Majuskel und Minuskel ausgeführt nach Leidener Klammersystem, Majuskel bildet
                  Inschrift originalgetreu ab, Minuskel enthält editorische Hinzufügungen</p>
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        <p>Die keltischen Götternamen in den Inschriften der römischen Provinz Germania
                  Inferior. Eine Fallstudie zu Religion im Kontext von Kulturkontakt und
                  Kulturtransfer (FWF – Projekt P 29274-G25 )</p>
        <p>Das Forschungsprojekt beabsichtigt, sämtliche keltischen Götternamen, die sich in
                  lateinischen Inschriften der römischen Provinz Germania Inferior erhaltenen haben,
                  zusammenzustellen und auszuwerten. Die gewählte Quellengrundlage erscheint
                  besonders geeignet Erscheinungsformen zu untersuchen, welche auf religiöser Ebene
                  durch das Zusammentreffen von verschiedenen kulturellen Einflüssen entstanden
                  sind. Diese sind hier einerseits definiert durch die Verwendung der keltischen
                  Sprache, andererseits durch die lateinische Sprache und durch Formen aus dem
                  Inneren des Imperium Romanum, die man mit dem Etikett „römisch“ versehen kann. Das
                  Interesse gilt dabei nicht nur religiösen, sondern auch damit verbundenen
                  gesellschaftlichen Aspekten und den entsprechenden Mentalitäten. Doch soll damit
                  auch zu einem verbesserten Gesamtbild der Provinzialreligion in Niedergermanien
                  beigetragen werden.<lb></lb> Die Abschlusspublikation wird ergänzt um einen
                  ausführlichen sprachwissenschaftlichen Kommentar (von Patrizia de Bernardo
                  Stempel) in der Reihe ‚Corpus - F.E.R.C.AN. (Fontes epigraphici religionum
                  Celticarum antiquarum)‘ erscheinen. </p>
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      <desc>Front, Stuart/Bogaers 2001, Taf.35, A44, Rechte vorbehalten</desc>
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          <bibl xml:id="LIT.1">Stuart/Bogaers 2001, A44</bibl>
          <bibl xml:id="LIT.2">AE 2001, 1463</bibl>
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          <bibl change="2017-06-12" type="EDH">HD047347</bibl>
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      </div>
      <div subtype="diplomatic" type="edition" xml:id="majuscule" xml:lang="la" xml:space="preserve"><ab><orig><lb n="1" xml:id="MAJ.1"></lb>DEAE NE<unclear>H</unclear>A  <lb n="2" xml:id="MAJ.2"></lb>
<gap quantity="1" reason="lost" unit="line"></gap>  <lb n="3" xml:id="MAJ.3"></lb>
<gap quantity="1" reason="lost" unit="line"></gap>  <lb n="4" xml:id="MAJ.4"></lb>
<gap quantity="1" reason="lost" unit="line"></gap>  <lb n="5" xml:id="MAJ.5"></lb>
<gap extent="unknown" reason="lost" unit="character"></gap> M</orig></ab></div>
      <div subtype="normalised" type="edition" xml:id="minuscule" xml:lang="la" xml:space="preserve"><ab><lb n="1" xml:id="MIN.1"></lb>Deae Neha<lb break="no" n="2" xml:id="MIN.2"></lb><gap quantity="1" reason="lost" unit="line"></gap><lb n="3" xml:id="MIN.3"></lb><gap quantity="1" reason="lost" unit="line"></gap><lb n="4" xml:id="MIN.4"></lb><gap quantity="1" reason="lost" unit="line"></gap><lb n="5" xml:id="MIN.5"></lb><gap extent="unknown" reason="lost" unit="character"></gap> <expan><abbr>m</abbr><ex>erito</ex></expan></ab></div>
      <div type="translation" xml:lang="de">
        <p>Für die Göttin  <rs type="divine">Neha…!</rs>
          <lb></lb>
… verdientermaßen.</p>
      </div>
      <div type="translation" xml:lang="en">
        <p>To the goddess  <rs type="divine">Neha…!</rs>
          <lb></lb>
… deservedly. </p>
      </div>
      <div type="apparatus">
        <app loc="#MIN.2 #MAJ.2">
          <note>[lenniae] – AE, EDH</note>
        </app>
      </div>
      <div subtype="deity" type="commentary">
        <p>
          <rs type="divine">Neha…:</rs> Rest einer Form von  <rs type="divine">Nehalennia:</rs> keltisch; ‚diejenige im Salzwasser bzw. in der See‘ (de Bernardo Stempel in Spickermann 2005, 141; de Bernardo Stempel 2004)   </p>
        <p>

Vorkommen in theonymischen Formularen: </p>
        <p>
          <rs type="divine">Nehalennia</rs>: <lb></lb>
- Germania Inferior: Belege sind überaus häufig. Zwei Inschriften stammen aus Köln alle anderen aus Domburg und Colijnsplaat. Die Göttin wird dabei, bis auf wenige Ausnahmen, stets als  <rs type="divine">dea Nehalennia</rs> angesprochen. <lb></lb> 
- außerhalb der Germania Inferior: -</p>
      </div>
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