Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen
Albiahenae
CF-GeI-13
1 [.]LBIAHENIS
2 [.]VPERINỊ[---]
3 [.]VSTIN[---]
4 [---] * S * [---]
1 [A]lbiahenis
2 [S]uperini[us/a]
3 [I]ustin[us/a]
4 [v(otum)] s(olvit) [l(ibens) m(erito)]
| Civitas | CCAA |
| Apparatus criticus | Z. 1:
[M(atronis) A]lbiahenis – Espérandieu
Z. 2: [S]uperini[us] – EDH; Superini[us] – Scheungraber, Ferlut Z. 3: [I]ustin[us v.] – Lehner; [I]ustin[us] – EDH, Scheungraber; [I]ustini[us] – Ferlut Z. 4: s. [l. m.] – Lehner |
| Übersetzung Deutsch |
Für die Albiahenae!
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| Übersetzung Englisch |
To the Albiahenae!
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| Autopsie |
vidimus (CIL XIII Projekt) |
| Editionen und Lesungen | CIL XIII 7936 Lehner 1918, Nr.256 Espérandieu VIII 6370 Scheungraber 2020, 89 Nr.2 Ferlut 2022, Nr.900 |
| Elektronische Ressourcen |
HD079520
(Version vom 23. April 2019) (Epigraphische Datenbank
Heidelberg) EDCS-11100162 (zuletzt aufgerufen am 24. Februar 2020) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby) www.trismegistos.org/text/414997 (zuletzt aufgerufen am 26. Juli 2021) (Trismegistos) |
| Fundort modern | Oberelvenich |
| Fundstelle | sog. „Heidenfeld“ |
| Fundumstände | gemeinsam mit CF-GeI-11, CF-GeI-12 und CF-GeI-18 |
| Fundjahr | 1863 |
| Verwahrung | Bonn, Rheinisches Landesmuseum |
| Inventarnummer | U 36 |
| Inschriftträger | Aedicula-Altar |
| Material | Sandstein |
| Archäologische Klassifikation |
Akanthus
Architektur Blüte Fragment Gefäß Götterbild Obstschale Pflanzenornament Pilaster Ranke Reliefschmuck Vase |
| Beschreibung Objekt | Der Sockel ist stark bestoßen und ausgebrochen, ebenso fehlt die rechte untere Ecke der Vorderseite. Auch die linke Schmalseite weist schwere Beschädigungen auf. Über dem durch ein schmal profiliertes Sims abgetrennten, nicht gerahmten Inschriftenfeld beginnt eine Nische, in der drei sitzende Figuren erkennbar sind, die rechte allerdings nur mehr in Ansätzen. Die anderen beiden tragen lange Kleider, die bis zu den Knöcheln fallen. Der obere Teil des Altares fehlt ab den Oberkörpern der dargestellten Gottheiten. |
| Zustand Objekt | größeres Fragment |
| Maße | Höhe: 62,0 cm Breite: 48,0 cm Tiefe: 24,0 cm |
| Ikonografie | Die drei Göttinnen tragen lange bis knapp bei ihren Knöcheln endende Kleider. Aufgrund der Darstellung kann auf den ersten Blick von einer üblichen Matronendarstellung ausgegangen werden. Jede Matrone ist auf einer eigenen Sitzgelegenheit dargestellt. |
| Inschrift | Der Inschriftentext ist weitgehend erhalten, doch sind der linke Rand und die rechte untere Ecke abgebrochen. |
| Zustand Inschriftfeld | größere Fehlstelle/n |
| Technik | gemeißelt |
| Kommentar Götternamen |
Albiahenae: keltisch erklärbar: ‚In der Alb Geborene [Muttergöttinnen]‘ (de Bernardo Stempel Corpus F.E.R.C.A.N. II/1 246-248). (Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.) Vorkommen in theonymischen Formularen:
Albiahenae: |
| Kommentar allgemein |
Superinius/a Iustinus/a: Gentilnomen und Cognomen, ohne Praenomen |
| Zitiervorschlag | CF-GeI-13, hdl.handle.net/11471/504.50.13 |
| Lizenz | Creative Commons BY-NC 4.0 |
