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					Geschichte und Epigraphik, Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
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        <title ref="https://gams.uni-graz.at/fercan">FERCAN: Fontes Epigraphici Religionum
					Celticarum Antiquarum</title>
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                  <p>&quot;Hochplastisches Relief auf tiefem Basissockel mit [ungerahmter] Weihinschrift; Rückplatte mit bogenförmigem Abschluß mit jeweils kleiner Eckvolute sowie pilasterartig gegliederten Seiten; Rückplatte im rechten Drittel anpassend gebrochen, Sockel mehrfach gebrochen und ausgebrochen, Köpfe der Figuren sowie Beine des Pferdes abgeschlagen, insgesamt bestoßen&quot; (Euskirchen 1993, 810 Nr.230).<lb></lb>
                    <lb></lb>
                    <lb></lb>
                  </p>
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                  <p>Die Inschrift füllt den Sockel komplett aus und ist fast vollständig erhalten. Die Buchstabenhöhe verringert sich mit jeder Zeile und weist innerhalb jeder Zeile Schwankungen auf, darüber hinaus sind die Buchstaben nicht auf einer waagrechten Linie gesetzt, sondern folgen in der Mitte einer, in jeder Zeile unterschiedlich stark ausgeprägten, Wölbung nach oben.<lb></lb>Die Worttrenner sind durchgehend korrekt gesetzt, weswegen sie auch für die beschädigtne Stellen in Z.1 und Z.2 angenommen werden können. In Z.1 sind durch Ausbrüche fast die gesamte obere Hälfte des H vor Epona, sowie die untere Hälfte des ersten E ein Teil des P sowie das obere Ende des zweiten E verloren. Am Ende von Z.2 sind nur mehr unleserliche Reste von mindestens drei Buchstaben zu erkennen, von denen der letzte eine Rundung aufweist, wodurch C, G, O, Q oder S möglich sind. Die Lesung von INS durch Fellendorf-Börner/Olshausen (1989, 358) scheint zwar mit den damaligen Abbildungen zusammenzupassen, findet im heutigen Zustand jedoch keine Bestätigung mehr (s. Kakoschke 2015, 184)
                                , weswegen nicht überprüft werden kann, ob es sich tatsächlich um Reste dieser Buchstaben gehandelt hat, oder nur um ähnlich wirkende Beschädigungen.<lb></lb>
                    <lb></lb>
                  </p>
                  <note ana="https://gams.uni-graz.at/o:fercan.arch#C.130500" type="condition">weitgehend vollständig</note>
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                <desc type="execution">gemeißelt</desc>
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              <decoNote>

                <p>Da Fellendorf-Börner/Olshausen (1989, 351–354) das Relief sehr ausführlich und genau beschrieben haben, sei deren Ausführung hier wiedergegeben: <lb></lb>&quot;Das Relief zeigt die Göttin  <rs type="divine">Epona</rs>, einen Opferdiener, die Reste eines Pferdes sowie einen kleinen Altar. [...] 
                                                    <lb></lb>
                  <rs type="divine">Epona</rs> 
sitzt [frontal zum Betrachter gerichtet] in der Mitte des Reliefs [bzw. ein wenig nach links verrückt] auf einem thronartigen Sessel mit 
Armlehnen. Sie trägt ein bodenlanges, dreifach gegürtetes Untergewand 
und ein Obergewand, worin Stola und Palla zu erkennen sind. Diese 
Kleidung ist von anderen Epona-Reliefs bekannt, beispielsweise aus 
Köngen und Freiberg am Neckar, und bei bildlichen Darstellungen durchaus
 üblich. Der Faltenwurf der Kleidung wurde bei diesem Relief sehr fein 
ausgearbeitet. An den Füßen trägt <rs type="divine">Epona</rs> Schuhe. Sie hält mit beiden Händen auf den Oberschenkeln [bzw. breit 
aufgestellten Beinen] ein großes Gefäß mit Früchten [Euskirchen 1993, 810f. Nr.230 hält auch einen Brotlaib für möglich, was aber eher 
unwahrscheinlich ist.]. Das Gefäß 
ist tief und bauchig, mit eingezogenem Rand, und läßt sich somit nicht 
als patera bezeichnen, die sonst ein vielfach auftauchendes Attribut bei
 <rs type="divine">Epona</rs>-Darstellungen ist. M.-Th. Hanoteau bezeichnet die patera sogar 
als häufiges Attribut <rs type="divine">Eponas</rs>. Auf dem Öhringer Relief könnte man eher 
in der linken Hand des Opferdieners, der <rs type="divine">Epona</rs> zur Linken steht, eine 
patera erkennen. Diese ist ebenso mit Früchten gefüllt wie das Gefäß 
<rs type="divine">Eponas</rs>. <lb></lb>Der Opferdiener ist wesentlich kleiner dargestellt als die 
Göttin, er reicht ihr knapp bis zu den Schultern. Er trägt ein 
knielanges Untergewand, darüber einen Umhang, der auf seiner rechten 
Schulter mit einer Fibel zusammengehalten wird. An den Füßen trägt er 
kurze Stiefel, die möglicherweise einen Umschlag aufweisen. Auf der 
linken Hand trägt der Opferdiener die bereits genannte flache Schale, 
darüber hinaus hält er in ebendieser Hand einen dickbauchigen Krug 
zwischen den Fingern, der einen ausgeprägten Fuß aufweist. Die 
ausgestreckte rechte Hand des Dieners ist etwas beschädigt, so daß man 
nur vermuten kann, daß er in ihr eine Schale oder ein Opfergerät hielt. 
Der Opferdiener steht zu Epona gewandt und scheint im Begriff zu sein, 
ein Opfer darzubringen. Dies wird noch zusätzlich deutlich durch einen 
kleinen Altar, der sich zwischen Epona und dem Opferdiener befindet. <lb></lb>Der
 Altar ist dreiseitig sichtbar und offenbar ortsfest installiert. Er hat
 einen dreistufigen Sockel und ein Karnies mit drei Stufen, darauf liegt
 in der Mitte ein Räucherbecken, die beiden Pulvinaria rechts und links 
sind abgeschlagen. Der Opferdiener, der im Begriff ist ein Opfer 
darzubringen, ist von bildlichen Darstellungen der Matronen aus den 
Rheinprovinzen bekannt. Dort trägt er jedoch deutlich das Gefäßpaar 
Kanne und Griffschale in den Händen, welches das Öhringer Relief nicht 
klar zeigt. &apos;Üblicherweise trägt er die Griffschale in der Linken, die 
Kanne in der Rechten, über die Schultern häufig die Mantele&apos;. Das hier 
besprochene Relief zeigt den Opferdiener ohne Mantele. Somit läßt er 
sich nicht den sonst bekannten Darstellungen zuordnen. <lb></lb>Zur Rechten von 
<rs type="divine">Epona</rs> ist der vordere Teil eines Pferdekörpers zu sehen. Das kräftig 
gebaute Pferd bewegt sich auf den Betrachter zu und hatte den Kopf 
höchstwahrscheinlich zu <rs type="divine">Epona</rs> gewandt. [Euskirchen 1993, 810f. Nr.230 meint, anhand des &apos;Verlaufs der 
kräftigen Brust- und Halsmuskulatur&apos; erkennen zu können, dass das Pferd 
sich nach außen wendet.] Auch das Pferd ist im Verhältnis 
zur Göttin kleiner, es reichte ihr ebenfalls bis knapp an die Schultern.
 Das Pferd zeigt am Hals Ansätze eines Geschirrs, möglicherweise mit 
Schmuckplatten, welche durch die Beschädigung nicht deutlich sichtbar 
sind. Pferdegeschirre mit Verzierungen sind von Soldatengrabsteinen 
bekannt, doch auch die <rs type="divine">Epona</rs>-Reliefs aus Bregenz und Ladenburg zeigen 
verzierte Pferdegeschirre. <lb></lb>Die 
Figuren des Reliefs bilden ein harmonisches Ensemble, wobei <rs type="divine">Epona</rs> 
eindeutig dominiert. Das harmonische Zusammenwirken wird durch den 
architektonisch gestalteten Hintergrund unterstützt. Ein 
halbkreisförmiger Giebel spannt sich von der Höhe des Pferdekopfes bis 
zu dem Kopf des Opferdieners; in seiner Mitte befinden sich Kopf und 
Schultern der Göttin. Der Giebel wird von einem schmalen Architrav 
getragen, der auf Kapitellen ruht. Diese wiederum bilden den Abschluß 
von leicht angedeuteten Säulen. Die Gruppe steht auf einer nach vorne 
gezogenen Inschriftentafel. Das Relief wurde von dem Künstler sehr 
sorgfältig gestaltet. Teile der Figuren und des Hintergrundes weisen 
eine sicherlich gewollte Körnung auf. Da <rs type="divine">Epona</rs> nicht auf einem Pferd 
reitend, sondern neben einem Pferd sitzend dargestellt ist, muß dieses 
Relief dem sog. Reichstypus zugeordnet werden.&quot;<lb></lb>
                </p>
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              <p>Weygangstraße, Ecke Rendelstraße, Parzelle 604/4</p>
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              <note>&quot;Am 12. Juni 1986 wurde beim Aushub einer Baugrube [...] ein römischer Brunnen angeschnitten. Es handelte sich um einen holzverschalten, verschütteten Brunnen, der etwa 2,5m unterhalb des heutigen Bodenniveaus ein Epona-Relief [...] barg.&quot; (Fellendorf-Börner/Olshausen 1989, 351)</note>
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        <p>Digitale Repräsentation konform mit EpiDoc: http://epidoc.sourceforge.net</p>
        <p>Majuskel und Minuskel ausgeführt nach Leidener Klammersystem, Majuskel bildet
					Inschrift originalgetreu ab, Minuskel enthält editorische Hinzufügungen</p>
      </editorialDecl>
      <p>Die keltischen Götternamen in den lateinischen Inschriften im linksrheinischen
			Militärgebiet der Germania Superior. Religiöse Erscheinungsformen in einer
			Kulturkontaktzone (FWF-Projekt P 34422 G)</p>
      <p>Das Forschungsprojekt beabsichtigt, sämtliche keltischen Götternamen, die sich in
			lateinischen Inschriften der rechts- und linksrheinischen Militärzone der römischen
			Provinz Germania Superior erhaltenen haben, zusammenzustellen und auszuwerten. Die
			gewählte Quellengrundlage erscheint besonders geeignet, Erscheinungsformen zu
			untersuchen, welche auf religiöser Ebene durch das Zusammentreffen von verschiedenen
			kulturellen Einflüssen entstanden sind. Diese sind hier einerseits definiert durch die
			Verwendung der keltischen Sprache, andererseits durch die lateinische Sprache und durch
			Formen aus dem Inneren des Imperium Romanum, die man mit dem Etikett „römisch“ versehen
			kann. Das Interesse gilt dabei nicht nur religiösen, sondern auch damit verbundenen
			gesellschaftlichen Aspekten und den entsprechenden Mentalitäten. Doch soll damit auch zu
			einem verbesserten Gesamtbild der Provinzialreligion in Obergermanien beigetragen
			werden. <lb></lb>Die Abschlusspublikation wird in der Reihe ‚Corpus - F.E.R.C.AN. (Fontes
			epigraphici religionum Celticarum antiquarum)‘ erscheinen.</p>
    </encodingDesc>
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        <language ident="la">Latein</language>
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              <ref target="info:fedora/context:fercan.dedication.in_honorem_domus_divinae" type="context">in honorem domus divinae</ref>
              <ref target="info:fedora/context:fercan.dedication.votum_laetus_libens_merito" type="context">votum laetus libens merito</ref>
            </item>
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              <ref target="info:fedora/context:fercan.rel.other.signum" type="context">signum</ref>
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      <desc>Front, Ubi Erat Lupa, Foto: Ortolf Harl 2021</desc>
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        <ref target="info:fedora/context:fercan" type="context">FERCAN</ref>
        <ref target="info:fedora/context:fercan.superior" type="context">Germania Superior</ref>
      </ab>
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        <listBibl>
          <bibl xml:id="LIT.1">Fellendorf-Börner/Olshausen 1989, 356–358</bibl>
          <bibl xml:id="LIT.2">AE 1990, 764</bibl>
          <bibl xml:id="LIT.3">Euskirchen 1993, Nr.230</bibl>
          <bibl xml:id="LIT.4">Kemkes/Willburger 2004, 106 Abb.20</bibl>
          <bibl xml:id="LIT.5">Kakoschke 2015, Nr.3</bibl>
          <bibl xml:id="LIT.6">Scheungraber 2020, 266 Nr.9</bibl>
          <bibl xml:id="LIT.7">Ferlut 2022, Nr.137</bibl>
        </listBibl>
      </div>
      <div subtype="concordances" type="bibliography">
        <listBibl>
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            <idno> EDCS-05200530</idno>
            <date> zuletzt abgerufen am 2023-03-20</date>
          </bibl>
          <bibl type="EDH">
            <idno>HD024702</idno>
            <date>Version von 2021-21-13</date>
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            <date> zuletzt abgerufen am 2023-03-20 </date>
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            <date> Version von 2022-12-20</date>
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        </listBibl>
      </div>
      <div subtype="diplomatic" type="edition" xml:id="majuscule" xml:lang="la" xml:space="preserve">
				<ab><orig><lb n="1" xml:id="MAJ.1"></lb>IN<g type="interpunct">▴</g>H<g type="interpunct">▴</g>D<g type="interpunct">▴</g>D<g type="interpunct">▴</g>H EPONAE
<lb n="2" xml:id="MAJ.2"></lb>SIGNVM<g type="interpunct">▴</g>P<g type="interpunct">▴</g>IVNIVS <gap quantity="3" reason="illegible" unit="character"></gap>
<lb n="3" xml:id="MAJ.3"></lb>IDVS<g type="interpunct">▴</g>V<g type="interpunct">▴</g>L<g type="interpunct">▴</g>L<g type="interpunct">▴</g>M</orig></ab></div>
      <div subtype="normalised" type="edition" xml:id="minuscule" xml:lang="la" xml:space="preserve"><ab><lb n="1" xml:id="MIN.1"></lb>In <expan><abbr>h</abbr><ex>onorem</ex></expan> <expan><abbr>d</abbr><ex>omus</ex></expan> <expan><abbr>d</abbr><ex>ivinae</ex></expan> <expan><abbr>h</abbr><ex>oc</ex></expan> Eponae
<lb n="2" xml:id="MIN.2"></lb>signum <expan><abbr>P</abbr><ex>ublius</ex></expan> Iunius <gap quantity="3" reason="illegible" unit="character"></gap>
<lb break="no" n="3" xml:id="MIN.3"></lb>idus <expan><abbr>v</abbr><ex>otum</ex></expan> <expan><abbr>l</abbr><ex>aetus</ex></expan> <expan><abbr>l</abbr><ex>ibens</ex></expan> <expan><abbr>m</abbr><ex>erito</ex></expan></ab></div>
      <div type="translation" xml:lang="de">
        <p>Zu Ehren des Kaiserhauses!<lb></lb>Mit diesem Kultbild der <rs type="divine"> Epona</rs> (hat) Publius Iunius ...idus (sein) Gelübde freudig, gerne und verdientermaßen (erfüllt).<lb></lb>
        </p>
      </div>
      <div type="translation" xml:lang="en">
        <p>In honor of the Divine Household!<lb></lb>With this cult image of  <rs type="divine">Epona </rs>Publius Iunius ...idus (has fullfilled) a vow gladly, willingly and deservedly.<lb></lb>
        </p>
      </div>
      <div type="apparatus">
        <app loc="#MIN.2 #MAJ.2">
          <note>am Ende der Zeile Ins – AE, Fellendorf-Börner/Olshausen, Euskirchen, Scheungraber, Ferlut; am Ende der Zeile Flor – EDH, Kakoschke; am Ende der Zeile Ins- – Kemkes/Willburger</note>
        </app>
        <app loc="#MIN.3 #MAJ.3">
          <note>idus(?) – EDH; -idus v(ovit) l(ibens) l(aetus) – Kemkes/Willburger; v(ovit) l(ibens) l(aetus) – Fellendorf-Börner/Olshausen; v(ovit) l(aetus) m(erito) – Euskirchen; v(ovit) – Kakoschke; l(ibens) l(aetus) – EDH; </note>
        </app>
      </div>
      <div subtype="general" type="commentary">
        <p>Publius Iunius -idus: tria nomina</p>
        <p>Iunuis: italisches Gentilnomen, äußerst gängig (Kakoschke 2021, GN 644)</p>
        <p>-idus: Cognomen, vorgeschlagen wurden Insidus als Ableitung von insidiae, sonst nicht belegt (Fellendorf-Börner/Olshausen 1989, 358) sowie Floridus: (Kakoschke 2015, 185) lateinisches Cognomen, vor allem in den keltischen Gebieten verbreitet (Kakoschke 2021, CN 1340)<lb></lb>
        </p>
      </div>
      <div subtype="language" type="commentary"></div>
      <div subtype="deity" type="commentary">
        <p>
          <rs type="divine">Epona</rs> (incl. ev. Varianten): </p>
        <p>

Sprachlich: <lb></lb>
keltisch: ‚Göttliche Stute’ bzw. ‚Pferdegöttin’ (de Bernardo Stempel Corpus F.E.R.C.A.N. II/1 94)  <lb></lb> (Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.)</p>

        <p>


Vorkommen:<lb></lb>
Der Göttername ist im Imperium Romanum epigraphisch weit verbreitet belegt und auch in literarischen Quellen gut bezeugt. Neben  <rs type="divine">Belenus</rs> und  <rs type="divine">Rhenus</rs> ist er der einzige keltische Göttername, der in den literarischen Quellen in mehreren voneinander unabhängigen Stellen erwähnt wird (Hofeneder 2013, 130).</p>
        <p>

Im Untersuchungsgebiet kommt der Göttername in folgendem theonymischen Formular vor:</p>
        <p>
          <rs type="divine">Epona</rs> (incl. ev. Varianten): <lb></lb>
- Germania Inferior:  CF-GeI-222(?). Die von Alföldy (1968, Nr.146) für CF-GeI-222(?) vorgeschlagene Ergänzung von EP auf „Eponae“ ist erwägenswert, kann aber keinesfalls als Beleg für die Nennung dieser Göttin gelten. <lb></lb>
- Germania Superior: CF-GeS-1001, CF-GeS-1002, CF-GeS-1003, CF-GeS-1005, CF-GeS-1006, CF-GeS-1007, CF-GeS-1084, CF-GeS-1124,  CF-GeS-1134</p>
        <p>

Zur damit angesprochenen Gottheit s. schriftl. Publikation(en)</p>
      </div>
      <linkGrp domains="#majuscule #minuscule" type="alignment">
        <link target="#MAJ.1 #MIN.1"></link>
        <link target="#MAJ.2 #MIN.2"></link>
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