Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen
Abnoba
CF-GeS-1102
1 [..]NOBE
2 [---]ṆULIVS
3 ------
1 [Ab]nob(a)e
2 [A]nulius
3 ------
| Civitas | Civitas Port-? |
| Apparatus criticus | Z. 1:
[--- Ab]nob(a)e – Ferlut
Z. 2: keine 2. Zeile – Brambach; [M(arcus)?] Iuliu[s... – Wagner; Iulius – Riese; [I?]u[li?]us – CIL; [M(?) A]nulius – Kortüm; [- A?]nulius – EDH; [3 A]nulius(?) – Scheungraber; [- A]nulius – Ferlut Z. 3: nach [---] in dieser Zeile noch eine Z.4 mit [V S L L M] – Kortüm |
| Übersetzung Deutsch |
Für Abnoba! |
| Übersetzung Englisch |
To Abnoba! |
| Autopsie |
vidimus (CIL XIII Projekt) |
| Editionen und Lesungen | Brambach 1867 (Corpus), Nr.1690 Wagner 1911, 128 CIL XIII 6332 Riese 1914, Nr.2612 AE 1995, 1160 Kortüm 1995, Nr.64 Scheungraber 2020, 64 Nr.8 Ferlut 2022, Nr.7 |
| Elektronische Ressourcen |
HD036496
(Version von 2020-08-25) (Epigraphische Datenbank
Heidelberg) http://lupa.at/26979 (Version von 2022-12-20) (Ubi Erat Lupa) EDCS-11000341 (zuletzt abgerufen 2024-01-23) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby) www.trismegistos.org/text/210776 (zuletzt abgerufen 2024-01-23 ) (Trismegistos) |
| Fundort modern | Pforzheim |
| Fundstelle | im Hagenschießwald beim Fohlenstall-Schlösschen |
| Fundumstände |
"bei Grabungen [durch Karl Philipp Friedrich Arnsperger] in der villa rustica 'Fohlenstall-Schlößchen' zu Tage gekommen. Das Stück lag im Schutt eines Kellers" (Kortüm 1995, 141). |
| Fundjahr | 1832 |
| Verwahrung | Pforzheim, Archäologischer Schauplatz Kappelhof |
| Inventarnummer | ASK 0001 |
| Inschriftträger | Weihealtar |
| Material | Sandstein |
| Archäologische Klassifikation |
Aufsatzschmuck
Giebel Opferschale (Gestaltungsmerkmal) Pulvini Rosette |
| Beschreibung Objekt | Das Fragemt bildet den Aufsatz sowie den Beginn des Inschriftenfeldes eines Weihealtars. Das Inschriftenfeld, das ungerahmt ist, ist schräg abgebrochen, sodass die erste Schriftzeile vollständig, die zweite Schriftzeile nur noch zur Hälfte erhalten ist. Der Aufsatz ist durch eine zweifache Stufung und eine Kragung davon getrennt. Er ist durch zwei Voluten, jeweils eine links und rechts, wobei in der rechten noch Reste einer Rosette zu erkennen ist, gestaltet, sowie einem Dreiecksgiebel, der ebenfalls noch in Resten vorhanden ist, in der Mitte. Dahinter befindet sich die flache Opferschale. Das Fragment ist an allen Seiten bestoßen und verwittert. |
| Zustand Objekt | größeres Fragment |
| Maße | Höhe: 40,5 cm Breite: 52 cm Tiefe: 39 cm Die angegebenen Maße sind die des erhaltenen Objektes. |
| Ikonografie | Keine bilidliche Gestaltung vorhanden. |
| Inschrift | Von der Inschrift ist nur mehr ein Teil der ersten beiden Zeilen erhalten und der linke Teil des Inschriftenfeldes ist ausgebrochen. Die erhaltenen Buchstaben sind unregelmäßig. Aus den erhaltenen Resten geht nicht hervor wie viel Inhalt verloren ist. |
| Zustand Inschriftfeld | kleineres Fragment |
| Technik | gemeißelt |
| Buchstabenhöhe (cm) | 4,8–4,8 |
| Kommentar Götternamen |
Abnoba (incl. ev. Varianten):
Sprachlich:
Vorkommen: Im Untersuchungsgebiet kommt der Göttername in folgenden theonymischen Formularen vor:
Abnoba: (incl. ev. Varianten)
Dea Abnoba: (incl. ev. Varianten)
Diana Abnoba: (incl. ev. Varianten) Zur damit angesprochenen Gottheit s. schriftl. Publikation(en) |
| Kommentar allgemein |
Anulius: einheimisches Namensformular? tria nomina? |
| Zitiervorschlag | CF-GeS-1102, hdl.handle.net/11471/504.50.1102 |
| Lizenz | Creative Commons BY-NC 4.0 |
