Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen
Herecura
CF-GeS-1089
1 [.]ERAECURE
2 [---]O[---]
3 [---]
4 [---]S[---]
5 BF[---]
6 ------
1 [H]eraecur(a)e(!)
2 [---]O[---]
3 [---]
4 [---]S[---]
5 b(ene)f(iciarius?)[---]
6 ------
| Civitas | Civitas Auderiensium |
| Apparatus criticus | Z. 1:
Die unterstrichenen Teile in Z.1 und Z.5 sind heute nicht mehr erhalten, sie werden nach CIL wiedergegeben.
Z. 2: Zeile ohne lesbare Buchstabenreste – Drexel; Zeile ohne erhaltene Buchstaben – Castritius/Clauss, Ferlut Z. 3: ein Lambda oder A ohne Querhaste – CIL; A – EDH; Ṿ[...]Ṿ – Castritius/Clauss; V[...]V – Ferlut Z. 4: Zeile ohne lesbare Buchstabenreste – Drexel; AI – CIL; Zeile ohne erhaltene Buchstaben – EDH, Mattern; SE – Castritius/Clauss, Ferlut Z. 5: Zeile ohne erhaltene Buchstaben – Castritius/Clauss, Ferlut |
| Übersetzung Deutsch |
Für Herecura! |
| Übersetzung Englisch |
To Herecura! |
| Autopsie |
vidimus (CIL XIII Projekt) |
| Editionen und Lesungen | CIL XIII 6631a Drexel 1914, 58 Nr.3 Castritius/Clauss 1980, Nr.3 Mattern 2005, Nr.48 Scheungraber 2020, 323 Nr.8 Ferlut 2022, Nr.233 |
| Elektronische Ressourcen |
HD060178
(Version von 2020-10-05) (Epigraphische Datenbank
Heidelberg) EDCS-11000665 (zuletzt abgerufen 2024-04-16) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby) www.trismegistos.org/text/212257 (zuletzt abgerufen 2024-04-16) (Trismegistos) |
| Fundort modern | Stockstadt |
| Fundstelle | "in einem Keller der bürgerlichen Niederlassung" (Mattern 2005, 63 Nr. 48) |
| Fundjahr | 1900 |
| Verwahrung | Saalburg, Museum |
| Inventarnummer | St. 9 |
| Inschriftträger | Weihealtar |
| Material | Sandstein |
| Archäologische Klassifikation |
Aufsatzschmuck
Bohrloch Giebel Opferschale (Gestaltungsmerkmal) Pulvini |
| Beschreibung Objekt | An diesem stark verwitterten Weihestein sind kaum mehr Details zu erkennen. Am besten erhalten ist das rechte untere Eck der Basis, an dem man eine dreiteilige Stufung hin zum Inschriftenfeld erkennen kann. Dieses scheint ungerahmt gewesen zu sein. Die Abgrenzung hin zur Bekrönung war ebenfalls durch drei Stufen gestaltet. Erkannt werden können noch die Reste von Pulvini und eines Giebels, sowie dahinter die Opferschale. Am unteren Ende mittig befindet sich ein großes Bohrloch (lt. Mattern 2005, 63 Nr. 48 von ca. 7–8 cm). Große Flächen des Steines sind abgespalten, er ist rundherum bestoßen. |
| Zustand Objekt | größere Fehlstelle/n |
| Maße | Höhe: 38 cm Breite: 22 cm Tiefe: 11 cm Die angegebenen Maße sind die des erhaltenen Objektes. |
| Ikonografie | Keine bildliche Gestaltung vorhanden. |
| Inschrift | Von der Inschrift ist nur mehr die erste Zeile lesbar, in den übrigen Zeilen sind nur vereinzelte Buchstabenreste erhalten, deren Lesung außerdem umstritten ist (s. Apparatus citicus). |
| Zustand Inschriftfeld | unzusammenhängende Fragmente |
| Technik | gemeißelt |
| Buchstabenhöhe (cm) | 2,0–2,2 |
| Notabilia Varia | v.1: „Heraecure” pro „Herecurae” |
| Kommentar Götternamen |
Herecura (incl. ev. Varianten):
Sprachlich:
Vorkommen: Im Untersuchungsgebiet kommt der Göttername in folgendem theonymischen Formular vor:
Herecura (incl. ev. Varianten): Zur damit angesprochenen Gottheit s. schriftl. Publikation(en) |
| Zitiervorschlag | CF-GeS-1089, hdl.handle.net/11471/504.50.1089 |
| Lizenz | Creative Commons BY-NC 4.0 |
