Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen

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Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen

Caiva

CF-GeS-1071

[---]EE CAIVE AV[---]

[D]e(a)e Caiv(a)e AV[---]

Apparatus criticusZ. 1: Caiv(ae) – AE, Scheungarber, Ferlut; Fe(cit) Caiv[el]AV[nus] – Weiler/Reinard
Übersetzung Deutsch

Für die Göttin Caiva!

Übersetzung Englisch

To the goddess Caiva!

Autopsie

non vidimus

Lesung gründet auf: EDH

Editionen und LesungenBinsfeld 1987, 373
AE 1989, 543
Henrich 2006, Nr.838
Weiler/Reinard 2018, Nr.35
Scheungraber 2020, 210 Nr.2
Ferlut 2022, Nr.57
Elektronische Ressourcen HD018168 (Version von 2021-05-12) (Epigraphische Datenbank Heidelberg)
EDCS-06100432 (zuletzt abgerufen 2023-03-09) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby)
https://www.trismegistos.org/text/208240 (zuletzt abgerufen 2023-03-09) (Trismegistos)
Fundort modern Schöneck
Fundstelle

Ortsteil Büdesheim; „an dem Wege nach Wallersheim“ (Binsfeld 1987, 373)

Fundumständevon Herrn Dr. Bärsch, Geh. Regierungsrath, gemeinsam mit zwei Weißkupferdenaren von Aurelianus sowie einer eisernen Federwaage gefunden (vgl. Binsfeld 1987, 373)
Fundjahr1857
VerwahrungTrier, Rheinisches Landesmuseum
InventarnummerG I E d 400
InschriftträgerRäucherkelch
MaterialKeramik
Archäologische Klassifikation Zierleiste
Beschreibung Objekt

Es handelt sich bei der Scherbe um ein Stück des Halses eines Räucherkelches. Den einzigen noch sichtbaren Dekor bilden zwei eingeritzte, umlaufend parallele Linien, zwischen denen sich die Inschrift befindet.

Zustand Objekt kleineres Fragment
Ikonografie

Keine bildliche Gestaltung vorhanden.

Inschrift

Das erste E ist beschädigt, aber durch den Rest der untersten Waagrechhaste gesichert. Die beiden A sind ohne Querhaste geschrieben (Binsfeld 1987, 373).

Zustand Inschriftfeldkleineres Fragment
Technikgeritzt
Buchstabenhöhe (cm)1,0–1,5
Kommentar Götternamen

Caiva (incl. ev. Varianten):

Sprachlich:
keltisch: -Etymologie unklar- (Scheungraber 2020, 210).
(Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.)

Vorkommen:
Der Göttername ist je einmal bezeugt in den Provinzen Belgica (CIL XIII 4149) und Germania Superior.

Im Untersuchungsgebiet kommt der Göttername in folgendem theonymischen Formular vor:

Caiva: (incl. ev. Varianten)
- Germania Inferior: -
- Germania Superior: CF-GeS-1071

Zur damit angesprochenen Gottheit s. schriftl. Publikation(en)

Zitiervorschlag CF-GeS-1071, hdl.handle.net/11471/504.50.1071
LizenzCreative Commons BY-NC 4.0
Bild 1: Front, GDKE/Rheinisches Landesmuseum, Trier, Foto: Th. Zühmer

Bild 1: Front, GDKE/Rheinisches Landesmuseum, Trier, Foto: Th. Zühmer

Versionen

Last Update/Current Version: 2024