Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen

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Die keltischen Götternamen der germanischen Provinzen

Bucius | Nerius

CF-GeS-1070

BVCIO E

Ṭ NERIO

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Bucio e -

t Nerio

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CivitasCivitas Tribocorum
Apparatus criticusZ. 1: Bugio – CAG, AE, EDH, Scheungraber; Bucius – Goubet
Z. 2: [t] – Goubet
Übersetzung Deutsch

Für Bucius und Nerius!

Übersetzung Englisch

To Bucius and Nerius!

Autopsie

non vidimus

Lesung gründet auf: Photo

Editionen und LesungenCAG 67,1, 316
Pétry 1972, 411
AE 2000, 1067
Goubet 2015, Nr.226
Scheungraber 2020, 205 Nr.418
Elektronische Ressourcen HD047808 (Version von 2018-09-05) (Epigraphische Datenbank Heidelberg)
http://lupa.at/27859 (Version von 2017-06-14) (Ubi Erat Lupa)
EDCS-20500403 (zuletzt abgerufen 2023-03-09) (Epigraphik-Datenbank Clauss/Slaby)
https://www.trismegistos.org/text/211450 (zuletzt abgerufen 2023-03-09) (Trismegistos)
Fundort antikTres Tabernae
Fundort modern Haegen
Fundstelle

Wasserwald, außerhalb des Heiligtums

Fundumständebei der Ausgrabung eines kleinen Heiligtums mit rechteckiger Cella (AE 2000, 1067); "à 12m à l’extérieur au sud-est de la porte de la cella" (Goubet 2015, 245 Nr.226)
Fundjahr1971
VerwahrungSaverne, Musée du château des Rohan
InventarnummerD 2011.3.1
InschriftträgerWeihealtar
MaterialSandstein
Archäologische Klassifikation Giebel
Opferschale
Pulvini
Reparatur
Rosette
Beschreibung Objekt

Der Weihealtar ist ein Stück unter der Bekrönung, die durch einen Giebel mit abgestoßenen Pulvini und wohl modern angeklebter, stark abgeschlagener Rosette in der Mitte gestaltet ist, gebrochen. Auch die Seitenteile scheinen bestoßen. Zwischen den Pulvini ist die reliefierte Opferschale erhalten. Das Inschriftenfeld, das von der Bekrönung durch eine doppelte Stufung getrennt ist, ist ungerahmt.

Zustand Objekt größeres Fragment
MaßeHöhe: 41 cm
Breite: 41 cm
Tiefe: 33 cm
Die Angegebenen Maße beziehen sich auf das erhaltene Fragment.
Ikonografie

Keine bildliche Gestaltung vorhanden.

Inschrift

Erhalten sind die beiden obersten Zeilen der Inschrift. Ob und wieweit sich die Inschrift unten weiter fortsetzte kann nicht gesagt werden. Die Buchstaben sind unregelmäßig und ungelenk ausgeführt.

Zustand Inschriftfeldkleineres Fragment
Technikgemeißelt
Kommentar Götternamen

Bucius (incl. ev. Varianten):

Sprachlich:
Variante von Bugius: keltisch: ‚blau‘ (Delamarre 2018, 94; Scheungraber 2020, 205).
(Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.)

Vorkommen:
Der Göttername ist je einmal in der Belgica (CIL XIII 4555) und der Germania Superior bezeugt.

Im Untersuchungsgebiet kommt der Göttername in folgendem theonymischen Formular vor:

Bucius: (incl. ev. Varianten)
- Germania Inferior: -
- Germania Superior: CF-GeS-1070

Zur damit angesprochenen Gottheit s. schriftl. Publikation(en)

Nerius (incl. ev. Varianten):

Sprachlich:
keltisch: -Etymologie unklar- (Scheungraber 2020, 418).
(Hier wird kein sprachwissenschaftlicher Beitrag geleistet. Die Literaturangaben dienen lediglich dazu, einen Einstieg in die sprachwissenschaftliche Diskussion zu bieten. Besprochen werden alle Götternamen, die bislang als keltisch oder teilweise keltisch gedeutet wurden.)

Vorkommen:
Der Göttername ist je einmal in den Provinzen Aquitania (CIL XIII 1376) und Germania Superior bezeugt.

Im Untersuchungsgebiet kommt der Göttername in folgendem theonymischen Formular vor:

Nerius: (incl. ev. Varianten)
- Germania Inferior: -
- Germania Superior: CF-GeS-1070

Zur damit angesprochenen Gottheit s. schriftl. Publikation(en)

Zitiervorschlag CF-GeS-1070, hdl.handle.net/11471/504.50.1070
LizenzCreative Commons BY-NC 4.0

Versionen

Last Update/Current Version: 2024