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Xen. an. 7,3,39

TitelAnabasis
AutorXenophon
Zeitangabe4. Jh.v.Chr.
Originaltext σύνθημα δ’ εἶπον Ἀθηναίαν κατὰ τὴν συγγένειαν.
Quelle E. C. Marchant, Xenophontis opera omnia, Bd. 3.
Übersetzung Als Losung vereinbarten sie [Seuthes und Xenophon] „Athena“, wegen der Stammesverwandtschaft.
Quelle der ÜbersetzungW. Müri, Xenophon: Anabasis.
Kommentar Seuthes, dem König der Odrysen, bietet Xenophon seine militätische Unterstützung zur Wiedereroberung der Landesteile an, die vor der Vertreibung des Maisades, des Vaters des Seuthes, noch in Besitz der Königsfamilie gewesen sind. Seuthes sagt dem Xenophon durch die Heirat mit der Tochter des jeweils anderen zusätzlich eine familiäre Anbindung zu und betont nicht nur einmal die Stammesverwandtschaft zwischen ihm und dem Athener. „Stammverwandte“ könnte sich auf die genealogische Verbindung des Tereus, einem mythischen König der in der Phokis siedelnden Thraker, welcher der Schwiegersohn des attischen Königs Pandion ist, mit dem odrysischen Königsnamen Teres beziehen (dagegen Thuk. 2,29,3; O. Lendle, Kommentar zu Xenophons Anabasis, Buch I-VII, 432.).
BelegstellenXen. an. 7,2,31
SchlagwortKriegsbündnis
Geographische ZuordnungThrakien, Athen
BearbeiterInAnna Trattner-Handy
Permalinkhttps://gams.uni-graz.at/o:ethnos.319