Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürstbischof Wenzel Wilhelm, Seckau

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Hauptsiegel

Datierung: 1670

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen ovalen Schild in Barockkartusche, gespalten, vorne in rotem, mit Blumenranken bestreutem Feld eine aus dem rechten Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), hinten in Rot ein golden gekrönter bärtiger blauer Männerrumpf mit silbernen Knöpfen, goldenem Kragen und zwei von der Krone abfliegenden silbernen Bändern (Familienwappen Hofkirchen).##Der Schild ist timbriert: Mitra mit Vittae in der Mitte auf dem Kartuschenrand, Pedum schräglinks hinter dem Schild.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:gedrehte Schnur
Abgrenzung außen:gedrehte Schnur
Transliteration:WENCES(lavs) : WILH(elmvs) : D(ei) : G(ratia) : EP(iscop)VS • SECCOVIENS(is) : PR(in)C(e)PS •
Übersetzung:Wenzel Wilhelm von Gottes Gnaden Fürstbischof von Seckau
Materialität
Form:oval
Maße:20 x 24 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Papiersiegel
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck, Farbunterschiede
Metadaten
Siegelführer:

Fürstbischof

Wenzel Wilhelm von Hofkirchen der Diözese Seckau

1670-02-20 bis 1679-11-06

Der Salzburger Erzbischof Maximilian Gandolf von Kuenburg nominierte Wenzel Wilhelm von Hofkirchen am 20.2.1670 zum Bischof von Seckau und konsekrierte ihn am 17.8.1670.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Archiv der Erzdiözese Salzburg

A 1028-2

Urkunde, 1670

Weitere Siegel:se-90se-91se-92
Literatur

Maximilian Liebmann, Art. Hofkirchen, Wenzel Wilhelm Reichsfreiherr (seit 1663 Reichsgraf) von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1648 bis 1803 hg. Erwin Gatz (Berlin 1990) 188f.

Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 520.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.4.89
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz