Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Johannes III., Seckau

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Signet

Datierung: 1548-02-02

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Fragment lässt zwei einander zugeneigte Schilde der Frührenaissance vermuten, rechts in Rot eine aus dem rechten Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau), links in Blau eine goldene Leiter mit gebogenen Holmen und fünf Sprossen (persönliches Wappen).##Die Schilde sind timbriert: Mitra mit Vittae darüber, Pedum schräglinks zwischen der Mitra.
Materialität
Form:rund
Maße:23 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:beinahe bis zur Unkenntlichkeit gequetscht
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Johannes III. von Malentein (Malenteiner) der Diözese Seckau

1546-06-19 bis 1550

Johannes von Malentein ist mit dem 19.6.1546 als Bischof von Seckau bezeugt, allerdings noch 1548 als lediglich konfirmiert. Als Todesdatum werden der 12. und der 13.4.1550 angegeben. Dem widerspricht eine noch von ihm am 24.4.1550 ausgestellte Urkunde über die Bistumsherrschaft St. Georgen an der Stiefing.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

I/125

Urkunde, 1548-02-02

Literatur

Karl Amon, Art. Malentein, Johannes von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 453.

Ludwig Freidinger, Siegelgebrauch und Wappenführung der Bischöfe von Seckau in Mittelalter und früher Neuzeit. Teil 3: 1452–1584. MStLA 50/51 (2001) 184, 186, 213f.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.4.61
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz