Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Bischof Christoph I., Seckau

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Hauptsiegel

Datierung: 1480-02-20

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Bildnissiegel
Avers-Bildinhalt
Allgemeine Beschreibung:Das Siegel zeigt den SF als Halbfigur in einer oben halbrund geschlossenen Nische, die bis zum Siegelrand hinaufreicht und von beiden Seiten mit einem Palmzweig umgeben ist. Der SF wird mit Mitra und leicht geschwungener Körperhaltung dargestellt; über ihm, die Hörner der Mitra berührend, befindet sich eine Tartsche mit dem Bistumswappen. Der Amikt umgibt die Kasel kragenförmig, die Schüsselfalten bildet. Die Rechte ist segnend erhoben. In der Linken hält er vor der linken Schulter das Pedum mit einer nach außen gerichteten schmuckvollen Curva, die in eine Kreuzblume mündet.## Unterhalb der Architektur befindet sich eine Tartsche mit dem persönlichen Wappen des SF, die bis zum Siegelrand reicht.
Heraldische Beschreibung:Persönliches Wappen: Gespalten von Rot und Silber eine Blüte mit goldenem Butzen und verwechselten Farben.##Bistumswappen: In Rot eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Gotische Minuskel
Abgrenzung innen:Perlschnur
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:s(igillum) ☼ criſtoferi ☼ dei ☼ g(ati)a ~ e(iscop)i ☼ ec(lesi)e ☼ secovienſis
Übersetzung:Siegel Christophs von Gottes Gnaden Bischof der Kirche von Seckau
Materialität
Form:rund
Maße:40 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale
Zustand:leicht verschliffen, Staubspuren
Metadaten
Siegelführer:

Bischof

Christoph I. von Trautmannsdorf (Trawtmannstorff) der Diözese Seckau

1477-03-24 bis 1480-11-16

Am 24.3.1477 bezeichnete sich Christoph von Trautmannsdorf als gewählter und bestätigter Bischof von Seckau.

Aufbewahrungsort:

Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau

II/143

Urkunde, 1480-02-20, Seggau

Weitere Siegel:se-41
Literatur

Karl Amon, Art. Trautmannsdorf, Christoph von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 698.

Ludwig Freidinger, Siegelgebrauch und Wappenführung der Bischöfe von Seckau in Mittelalter und früher Neuzeit. Teil 3: 1452–1584. MStLA 50/51 (2001) 182, 184, 186, 198f.

Paula Kreiselmeyer, Die Schrift auf den Siegeln der Salzburger Erzbischöfe und deren innerösterreichischer Suffraganbischöfe von 958-1540. Archiv für Schreib- und Buchwesen 3 (1929) Teil 3, 140.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.4.40
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz