Bischof Georg II., Seckau
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Hauptsiegel
Datierung: 1455-07-22
Foto: Rudolf K. Höfer
Zeichnung: Ludwig Freidinger
Foto: Rudolf K. Höfer
Zeichnung: Ludwig Freidinger
| Beschreibung | |
|---|---|
| Avers-Typ: | Bildnissiegel |
| Avers-Bildinhalt | |
| Allgemeine Beschreibung: | Das Siegel zeigt den SF als Halbfigur in einer oben halbrund geschlossenen Nische, die bis zum Siegelrand hinaufreicht und von beiden Seiten mit einem Palmzweig umgeben ist. Der SF wird mit Mitra und leicht geschwungener Körperhaltung dargestellt; über ihm, die Hörner der Mitra berührend, befindet sich eine Tartsche mit dem Bistumswappen. Der Amikt umgibt die Kasel kragenförmig, die Schüsselfalten bildet. Die Rechte ist segnend erhoben. In der Linken hält er vor der linken Schulter das Pedum mit einer nach außen gerichteten schmuckvollen Curva, die in eine Kreuzblume mündet.## Unterhalb der Architektur befindet sich eine Tartsche mit dem persönlichen Wappen des SF, die bis zum Siegelrand reicht. |
| Heraldische Beschreibung: | Persönliches Wappen: Geviert, (1) und (4) in Schwarz aus Schildrand und Spalt hervorkommend ein goldenes halbes Rad, (2) und (3) in Rot ein goldenes Ort.##Bistumswappen: In Rot eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger. |
| Transkription | |
| Umschrift | |
| Schrifttyp: | Gotische Minuskel |
| Abgrenzung innen: | Perlschnur |
| Abgrenzung außen: | Linie |
| Transliteration: | ☼ s(igillum) ☼ georgy ☼ dei ☼ g(ati)a ~ e(iscop)i ☼ ec(lesi)e ☼ secovienſis |
| Übersetzung: | Siegel Georgs von Gottes Gnaden Bischof der Kirche von Seckau |
| Materialität | |
| Form: | rund |
| Maße: | 40 mm |
| Typ des Siegels: | Abdruck |
| Siegelstoff: | Siegelwachs |
| Farbe: | rot |
| Befestigung: | anhängend an Pergamentstreifen, in einer naturfarbigen Schale |
| Zustand: | intakter Abdruck |
| Metadaten | |
| Siegelführer: | Bischof Georg II. Überacker (Vberäcker, Ubbiracker, Überekker) der Diözese Seckau 1452-04-01 bis 1477-01-31 Georg Überacker wurde am 1.4.1452 vom Salzburger Erzbischof Friedrich IV. von Emmerberg zum Bischof von Seckau ernannt. |
| Aufbewahrungsort: | Salzburg, Stiftsarchiv der Erzabtei St. Peter Nr. 1179 - 1455 VII 22 Urkunde, 1455-07-22, Salzburg |
| Weitere Siegel: | se-36se-38se-39 |
| Literatur | |
Karl Amon, Art. Überacker, Georg. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1448 bis 1648 hg. Erwin Gatz (Berlin 1996) 718. Ludwig Freidinger, Siegelgebrauch und Wappenführung der Bischöfe von Seckau in Mittelalter und früher Neuzeit. Teil 3: 1452–1584. MStLA 50/51 (2001) 181f., 184f., 194–198. Paula Kreiselmeyer, Die Schrift auf den Siegeln der Salzburger Erzbischöfe und deren innerösterreichischer Suffraganbischöfe von 958-1540. Archiv für Schreib- und Buchwesen 3 (1929) Teil 3, 139. | |
| Impressum | |
| Editorische Redaktion: | Höfer Rudolf K. |
| Datenerfassung: | Feiner Martin |
| Datenmodellierung: | Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities |
| Handle: | hdl.handle.net/11471/104.10.4.37 |
| Herausgeber: | Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz |