Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürstbischof Roman Sebastian, Seckau

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Signet

Datierung: 1824-09-10

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Schild, unter Schildhaupt geviert mit Herzschild. – Schildhaupt (Bistum Seckau): In Rot eine bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger. – Herzschild: In Schwarz ein doppelarmiges silbernes Kreuz (Kloster Wiblingen) über dem goldenen Wort PAX. – Hauptschild (persönliches Wappen): (1) und (4) in Blau eine nach innen gewendete weiße Taube, (2) und (3) in Rot pfahlweise eine nach innen gewendete grüne Schlange. ##Der Schild ist timbriert: Vortragekreuz pfahlweise in der Mitte hinter dem Schild, Mitra rechts auf dem Schildrand, Pedum schräglinks hinter dem Schild, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden zehn Quasten (1:2:3:4), dahinter hermelingefütterter Wappenmantel unter Fürstenhut.
Materialität
Form:oval
Maße:36 x 42 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegellack
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Fürstbischof

Roman Sebastian Zängerle der Diözese Seckau

1824-05-18 bis 1848-04-27

Fürsterzbischof Augustin Johann Joseph Gruber nominierte ihn am 18.5.1824 zum Fürstbischof von Seckau. Am 10.9. wurde er konfirmiert und am 12.9 in Salzburg konsekriert. Die Inthronisation fand am 31.10. statt.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Archiv der Erzdiözese Salzburg

Altbestand 4/18/7

Urkunde, 1824-09-10

Kommentar: Konfirmation

Weitere Siegel:se-134
Literatur

Ägidius Leipold, Art. Zängerle, Roman Sebastian. Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder: 1785/1803 bis 1945 hg. Erwin Gatz (Berlin 1983) 829–832.

Grazer Dom, Bischofsgruft.

Basilika Seckau, Bischofskapelle, Portrait.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.4.135
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz