Fürstbischof Franz Anton, Seckau
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Kleines Siegel
Datierung: 1706-09-28
Foto: Rudolf K. Höfer
Zeichnung: Ludwig Freidinger
Foto: Rudolf K. Höfer
Zeichnung: Ludwig Freidinger
| Beschreibung | |
|---|---|
| Avers-Typ: | Wappensiegel |
| Avers-Bildinhalt | |
| Heraldische Beschreibung: | Das Siegel zeigt einen ovalen Schild in Barockkartusche, unter dem Schildhaupt geviert mit Herzschild. – Schildhaupt: In Rot eine aus dem linken Schildrand hervorkommende bekleidete silberne segnende Hand mit gestrecktem Daumen-, Zeige- und Mittelfinger (Bistum Seckau). – Herzschild (Familienwappen Wagensperg): Gespalten von Rot und Silber, vorne drei silberne Sicheln mit gezackten Schärfen und goldenen Griffen nebeneinander (Stammwappen Wagensperg), hinten auf grünem Dreiberg ein golden gekrönter roter Adler (Lichtenberg). – Hauptschild (Familienwappen Wagensperg): Geviert, (1) und (4) in Silber ein wachsendes silbern gezäumtes nach innen schauendes rotes Pferd (Pötschach), (2) und (3) in Rot eine goldene Hundskoppel mit Leine (Pausach).##Der Schild ist timbriert: Krone in der Mitte auf dem Kartuschenrand, Pedum schrägrechts hinter der Kartusche, Mitra links auf einem geflügelten Engelskopf der Kartusche, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden sechs Quasten (1:2:3); mit Initialen. |
| Transkription | |
| Aufschrift | |
| Schrifttyp: | Kapitalis |
| Transliteration: | [F(ranciscus) • A(ntonius)] • D(ei) • G(ratia) • E(piscopus) • & P(rinceps) • S(eccoviensis) • |
| Übersetzung: | Franz Anton von Gottes Gnaden Bischof und Fürst von Seckau |
| Materialität | |
| Form: | oval |
| Maße: | 21 x 24 mm |
| Typ des Siegels: | Abdruck |
| Siegelstoff: | Siegellack |
| Farbe: | rot |
| Befestigung: | aufgedrückt |
| Zustand: | mehrfach gebrochen, die beiden Anfangsbuchstaben der Aufschrift "F A" ausgebrochen, Rand zum Teil abgebrochen, schwarze Farbeinschlüsse |
| Metadaten | |
| Siegelführer: | Fürstbischof Franz Anton Adolph von Wagensperg der Diözese Seckau 1702 bis 1712-05-29 Der Salzburger Erzbischof Johann Ernst von Thun verlieh Franz Anton Adolph von Wagensperg im Jahre 1702 das Bistum Seckau. Er wurde vom Salzburger Erzbischof Franz Anton von Harrach zu Rorau am 18.2.1712 zum Bischof von Chiemsee nominiert, die Konfirmation folgte am 29.5.1712. |
| Aufbewahrungsort: | Graz, Diözesanarchiv Graz-Seckau Klöster und Stifte, Göß, Äbtissinnen Urkunde, 1706-09-28, Göß |
| Weitere Siegel: | se-100 |
| Literatur | |
Erwin Naimer, Art. Wagensperg, Franz Anton Adolph Graf von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1648 bis 1803 hg. Erwin Gatz (Berlin 1990) 543. Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 523. | |
| Impressum | |
| Editorische Redaktion: | Höfer Rudolf K. |
| Datenerfassung: | Feiner Martin |
| Datenmodellierung: | Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities |
| Handle: | hdl.handle.net/11471/104.10.4.101 |
| Herausgeber: | Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz |