Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Erzbischof Georg, Salzburg

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Hauptsiegel

Datierung: zwischen 1989 und 2002

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen Schild, unter Schildhaupt, darin gespalten, vorne in Gold ein rot gezungter schwarzer Löwe, hinten in Rot ein silberner Balken (Erzbistum Salzburg), in Blau ein gezinnter silberner Torturm mit geöffneten Torflügeln, im Torbogen das goldene Marienmonogramm M mit einem goldenen Kreuz (persönliches Wappen).##Der Schild ist timbriert: Doppeltes Vortragekreuz pfahlweise in der Mitte hinter dem Schild, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden zehn Quasten (1:2:3:4), unter dem Schild auf Schriftband der Wahlspruch des Erzbischofs: DOMINUS VOBISCUM.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:+ GEORGIVS ARCHIEPISCOPVS + SALISBVRGENSIS
Übersetzung:Georg Erzbischof von Salzburg
Aufschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Transliteration:DOMINVS VOBISCVM
Übersetzung:Der Herr ist mit euch
Materialität
Form:rund
Maße:41 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Farbstempel
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:

Erzbischof

Georg Eder der Erzdiözese Salzburg

1988-12-21 bis 2002-11-23

Er wurde am 21.12.1988 vom Salzburger Domkapitel zum Erzbischof gewählt und am 17.1.1989 von Papst Johannes Paul II. bestätigt. Am 26.2 folgten die Konsekration und die Amtseinführung. Sein Rücktrittsansuchen nahm Papst Johannes Paul II. am 23.11.2002 an; bis zum 19.1.2003 blieb er Apostolischer Administrator.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Erzbischöfliches Ordinariat Salzburg

Abdruck vom Siegelstempel am 11.11.2015

Siegelstempel, zwischen 1989 und 2002

Literatur

Franz Ortner, Salzburgs Bischöfe in der Geschichte des Landes: 696–2005 (Wissenschaft und Religion. Veröffentlichungen des Internationalen Forschungszentrums für Grundfragen der Wissenschaften Salzburg 12, Frankfurt am Main 2005) 344–346.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.1.219
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz