Das Siegel zeigt einen Schild mit dem Bistumswappen: Gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber.##Der Schild ist timbriert: Vortragekreuz pfahlweise in der Mitte hinter dem Schild, Mitra schrägrechts auf dem Schildrand, Pedum schräglinks hinter dem Schild, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden sechs Quasten (1:2:3), dahinter hermelingefütterter Wappenmantel unter Fürstenhut.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:
Kapitalis
Abgrenzung innen:
Linie
Abgrenzung außen:
Perlschnur
Transliteration:
☼ SIGILLUM PRINCIPIS - EPISCOPI GURCENSIS
Übersetzung:
Siegel des Fürstbischofs von Gurk
Materialität
Form:
oval
Maße:
46 x 48 mm
Typ des Siegels:
Abdruck
Siegelstoff:
Papiersiegel
Farbe:
rot
Befestigung:
aufgedrückt
Zustand:
intakter Abdruck
Metadaten
Siegelführer:
Fürstbischof
Peter Funder der Diözese Gurk
1881-08-30 bis 1886-10-01
Kaiser Franz Joseph nominierte ihn am 30.8.1881 zum Fürstbischof von Gurk. Er wurde am 25.6. konfirmiert und am 26.6. konsekriert. Die Inthronisation folgte am 10.7. in Klagenfurt.
Aufbewahrungsort:
Klagenfurt, Archiv der Diözese Gurk
APA Klagenfurt Dom IV
Urkunde, 1881-07-16, Klagenfurt
Weitere Siegel:
Literatur
Erwin Gatz, Art. Funder, Peter. Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder: 1785/1803 bis 1945 hg. Erwin Gatz (Berlin 1983) 223f.
Impressum
Editorische Redaktion:
Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:
Feiner Martin
Datenmodellierung:
Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian
Centre for Digital Humanities
Handle:
hdl.handle.net/11471/104.10.2.157
Herausgeber:
Institut für Kirchengeschichte und kirchliche
Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz