Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürstbischof Jakob I., Gurk

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Signet

Datierung: 1712-08-05

Foto: Feiner Martin

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen ovalen Schild in Barockkartusche, unter Schildhaupt geviert mit Herzschild. – Schildhaupt (Bistum Gurk): Gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber. – Herzschild (Familienwappen Thun): In Rot ein silberner Balken (Caldes). – Hauptschild (Familienwappen Thun): Geviert, (1) und (4) in Blau ein goldener Schrägbalken (Stammwappen Thun), (2) und (3) gespalten, vorne in Silber ein halber roter Adler am Spalt, hinten in Schwarz ein silberner Balken (Monreale – Königsberg).##Der Schild ist timbriert: Krone in der Mitte auf dem Kartuschenrand, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden sechs Quasten (1:2:3).
Materialität
Form:oval
Maße:22 x 25 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegellack
Farbe:

rot

Befestigung:aufgedrückt
Zustand:leicht verschliffen
Metadaten
Siegelführer:

Fürstbischof

Jakob I. Maximilian von Thun und Hohenstein der Diözese Gurk

1709-08-30 bis 1741-07-26

Der Salzburger Erzbischof nominierte den 29-jährigen Jakob Maximilian am 30.8.1709 mit päpstlicher Altersdispens zum Fürstbischof von Gurk. Die Konfirmation folgte am 22.9.1709, die Einführung jedoch erst am 31.8.1711.

Aufbewahrungsort:

Salzburg, Archiv der Erzdiözese Salzburg

Altbestand 4/38/6

Briefumschlag, 1712-08-05

Kommentar: Kanzleivermerk Ausgang

Weitere Siegel:gu-125gu-126gu-127gu-128gu-129gu-130
Literatur

Peter G. Tropper, Art. Thun und Hohenstein, Jakob Maximilian Reichsgraf von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1648 bis 1803 hg. Erwin Gatz (Berlin 1990) 510f.

Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 197.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.2.131
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz