Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürstbischof Jakob I., Gurk

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Hauptsiegel

Datierung: 1725-11-13

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen runden Schild in Barockkartusche, sechs Felder mit Herzschild. – Herzschild (Familienwappen Thun): In Rot ein silberner Balken (Caldes). – Hauptschild: (1) und (6) gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber (Bistum Gurk), (2) und (4) in Blau ein goldener Schrägbalken (Stammwappen Thun), (3) und (5) gespalten, vorne in Silber ein halber roter Adler am Spalt, hinten in Schwarz ein silberner Balken (Monreale – Königsberg).##Der Schild ist timbriert: Krone auf dem Kartuschenrand, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden sechs Quasten (1:2:3). Die Krone wird von zwei Gestalten gehalten, die rechts in ihrer rechten Hand eine Mitra und links in ihrer linken Hand ein Pedum halten.
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:+ IACOB(us) : MAXI(milianus) : D(ei) : G(ratia) : EPISCOP(us) : AC : SAC(ri) : R(omani) : I(mperii) : PRINCEPS : GVRCENSIS
Übersetzung:Jakob Maximilian von Gottes Gnaden Bischof von Gurk, des Heiligen Römischen Reiches Fürst
Materialität
Form:rund
Maße:39 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer Holzkapsel
Zustand:einzelne Buchstaben der Umschrift verformt
Metadaten
Siegelführer:

Fürstbischof

Jakob I. Maximilian von Thun und Hohenstein der Diözese Gurk

1709-08-30 bis 1741-07-26

Der Salzburger Erzbischof nominierte den 29-jährigen Jakob Maximilian am 30.8.1709 mit päpstlicher Altersdispens zum Fürstbischof von Gurk. Die Konfirmation folgte am 22.9.1709, die Einführung jedoch erst am 31.8.1711.

Aufbewahrungsort:

Klagenfurt, Archiv der Diözese Gurk

DKA 18-3-H

Urkunde, 1725-11-13, Straßburg

Weitere Siegel:gu-125gu-126gu-127gu-129gu-130gu-131
Literatur

Peter G. Tropper, Art. Thun und Hohenstein, Jakob Maximilian Reichsgraf von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1648 bis 1803 hg. Erwin Gatz (Berlin 1990) 510f.

Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 197.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.2.128
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz