Siegel der Bischöfe der Salzburger Metropole

Fürstbischof Jakob I., Gurk

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Hauptsiegel

Datierung: 1712-08-27

Foto: Rudolf K. Höfer

Zeichnung: Ludwig Freidinger

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Beschreibung
Avers-Typ:Wappensiegel
Avers-Bildinhalt
Heraldische Beschreibung:Das Siegel zeigt einen ovalen Schild in Barockkartusche, unter Schildhaupt geviert mit Herzschild. – Schildhaupt (Bistum Gurk): Gespalten, vorne in Schwarz ein silbern bewehrter goldener Löwe, hinten geteilt von Rot und Silber. – Herzschild (Familienwappen Thun): In Rot ein silberner Balken (Caldes). – Hauptschild (Familienwappen Thun): Geviert, (1) und (4) in Blau ein goldener Schrägbalken (Stammwappen Thun), (2) und (3) gespalten, vorne in Silber ein halber roter Adler am Spalt, hinten in Schwarz ein silberner Balken (Monreale – Königsberg).##Der Schild ist timbriert: Krone auf dem Kartuschenrand, darüber Prälatenhut mit beidseitig an Schnüren herabhängenden sechs Quasten (1:2:3).
Transkription
Umschrift
Schrifttyp:Kapitalis
Abgrenzung innen:Linie
Abgrenzung außen:Linie
Transliteration:+ IACOB(us) + MAXIMILIAN(us) + D(ei) + G(ratia) + EPISCOP(us) + GVRCENSIS + S(acri) + R(omani) + I(mperii) + PRINCEPS
Übersetzung:Jakob Maximilian von Gottes Gnaden Bischof von Gurk, des Heiligen Römischen Reiches Fürst
Materialität
Form:rund
Maße:39 mm
Typ des Siegels:Abdruck
Siegelstoff:Siegelwachs
Farbe:

rot

Befestigung:anhängend an Pergamentstreifen, in einer Holzkapsel
Zustand:leichte Wachsverformungen der Umschrift
Metadaten
Siegelführer:

Fürstbischof

Jakob I. Maximilian von Thun und Hohenstein der Diözese Gurk

1709-08-30 bis 1741-07-26

Der Salzburger Erzbischof nominierte den 29-jährigen Jakob Maximilian am 30.8.1709 mit päpstlicher Altersdispens zum Fürstbischof von Gurk. Die Konfirmation folgte am 22.9.1709, die Einführung jedoch erst am 31.8.1711.

Aufbewahrungsort:

Klagenfurt, Archiv der Diözese Gurk

DKA 18-1-F

Urkunde, 1712-08-27, Straßburg

Weitere Siegel:gu-125gu-127gu-128gu-129gu-130gu-131
Literatur

Peter G. Tropper, Art. Thun und Hohenstein, Jakob Maximilian Reichsgraf von. Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches: 1648 bis 1803 hg. Erwin Gatz (Berlin 1990) 510f.

Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648–1803 hg. Erwin Gatz (Regensburg 2007) 197.

Impressum
Editorische Redaktion:Höfer Rudolf K.
Datenerfassung:Feiner Martin
Datenmodellierung:Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities
Handle:hdl.handle.net/11471/104.10.2.126
Herausgeber:Institut für Kirchengeschichte und kirchliche Zeitgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz