| Gattung: | Lyrik |
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| Zeitraum Entstehung: | 2. Hälfte 18. Jh. |
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| Textvarianten: | |
| Kommentar: | Zehnstrophiges Lied, das insgesamt zwar nicht deutlich dialektal gestaltet ist; zumindest die handschriftlich überlieferte Variante ( Hauptvariante ) weist aber durchgehend dialektale Anklänge auf, teils auch einzelne eindeutig markierte Merkmale. Die in Flugschriften überlieferten Varianten sind dagegen vorwiegend standardsprachlich festgehalten. Das Lied behandelt den Konflikt um die rechte Ordnung im Ehestand. In höhnischem Ton wird dabei der männliche Part angesprochen, der im vorgestellten Szenario die häusliche Befehlsgewalt offenbar an seine Frau verloren hat („schlieff nur grad in die hennersteigen“ (Str.2) heißt es in variierender Formulierung immer wieder). „Wan die hen wil krehen vor den han: Vgl. zum Motiv auch das Lied „Ach mein got was hab ich gethan“ , in dem der Mann unterwürfig beteuert: „wil schlieffen undter d henner bankh“. Daneben ist es auch aus anderen Kontexten belegt, etwa in einer einstrophigen Gesangseinlage im Stück „Hanns-Wursts gedoppeltes Prob- und Meister-Stuck“ des Wiener Kärntertortheaters (um 1740-1745), die dezidiert als Arie des Hanns-Wurst „In der Hüner-Steigen“ angekündigt wird ( "Da sitz ich im Nest" ). |
| Permalink: | http://hdl.handle.net/11471/510.15.895 |
| Zuletzt geändert: | am: 18.8.2016 um: 18:31:43 Uhr |



