| Gattung: | Lyrik |
| Genre: | |
| Zeitraum Entstehung: | 1770 +/-20 |
| Textvarianten: | |
| Kommentar: | Wohl eher von obrigkeitlicher Seite als Warnung geschriebenes, zweiteiliges Wildererlied (siehe Teil 2, "Wie der Wildprät-Schütz gefangen worden" ). In diesem ersten Teil schildert der Wilderer seine Lust am Jagen ("Glaubs mit Wahrheit zu bekennä, daß etwas so lustig sey, als ein Hirschen nidabrennä", 2. Str.) und wie er "neulä" einen Hirschen erwischt hat (Str. 3/4), wobei die Jagd, das Schlachten und Zubereiten relativ ausführlich geschildert werden. Die im Raum stehende Bestrafung als Häftling im Zuchthaus oder gar als Galeerensträfling wird im zweiten Teil explizit, wodurch dieses Wildererlied insgesamt kaum etwas vom fröhlich-aufmümpfigen Ton der meisten Lieder zu diesem Thema hat, sondern eher als mahnender Text erscheint, der der Bevölkerung die drohenden Strafen vor Augen führen soll. |
| Permalink: | http://hdl.handle.net/11471/510.15.412 |
| Zuletzt geändert: | am: 18.12.2015 um: 10:45:19 Uhr |



