| Gattung: | Lyrik |
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| Zeitraum Entstehung: | um 1770 |
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| Kommentar: | Besungen wird die Liebe eines Knecht zu seinem „Dienterl“: „hast Schneeweiß Zähn im Maul, zum Lieben bist auch nicht faul“. Er würde sogar einen Thaler spendieren, wenn er sie heiraten könnte. Da das wohl nicht möglich ist, droht Gefahr vom Amtmann, denn wenn sie erwischt würden, dann muss er Soldat werden. Das Lied endet mit einer Klage über das Leben als Bauernknecht (Str. 5). Abseits von den typischen, klischeehaften Knecht/Dirn-Motiven in diesem Lied lässt es doch einiges an der tatsächlichen sozialen Situation der Bauernknechte und -mägde dieser Zeit (die sich noch bis ins 20. Jahrhundert fortzog) erkennen: Ohne Möglichkeit, zu heiraten, mussten die Liebschaften heimlich bleiben, wurden moralisch verurteilt und konnten unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen. Dennoch, auch darauf weist die Vielzahl an Liedern zum Thema hin, waren sie wohl gang und gäbe. |
| Permalink: | http://hdl.handle.net/11471/510.15.342 |
| Zuletzt geändert: | am: 6.9.2016 um: 15:06:04 Uhr |



