Karoline Redler (1883-1940) war Geschäftsfrau in Bregenz und Gründerin des Verbands katholischer Frauen und Mädchen. Redler bekannte sich stets zu ihrer politischen und religiösen Überzeugung und wurde nach einem Gespräch im Wartezimmer eines Arztes, bei dem sie Deutschland für den Krieg verantwortlich gemacht haben soll, am 5. Oktober 1943 verhaftet. Von den Gefängnissen Bregenz-Oberstadt und Feldkirch kam sie im Juli 1944 nach Wien und wurde wegen "Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung" angeklagt. Am 8. November 1944 wurde sie am Wiener Landesgericht hingerichtet. Der Ort ist Teil eines Gedenkweges, der seit 2002 mit mehreren Gedenktafeln an Widerstand und Verfolgung in Bregenz erinnert.
Karoline Redler war 60 Jahre alt, als die Gestapo sie aus nichtigem Grund verhaftete. An ihr sollte ein Exempel gegenüber dem "schwarzen Bürgertum" statuiert werden. Ihrer christlich-sozialen Gesinnung wegen wurde sie am 8.11.1944 hingerichtet.